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- Woher nehmen, wenn nicht vergesellschaften? Nach diesem Motto will Die Linke in Berlin der Wohnungsnot zu Leibe rücken. Eine von ihr geführte Regierung würde Unternehmen mit mehr als 10.000 Wohnungen einen Teil ihres Bestands abkaufen, und zwar unterhalb des Verkehrswertes. Nach Artikel 15 des Grundgesetzes können Grund und Boden, Naturschätze und Produktionsmittel in Gemeineigentum überführt werden. Voraussetzung dafür ist ein Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Absicht der Linken, auf diese Weise beim Mangel an bezahlbarem Wohnraum Boden gutzumachen, wird nun u.a. aus den Reihen der Union in Grund und Boden verdammt, weil sie schützenswertem Eigentum den Boden entziehe. Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) will der Vergesellschaftung, so wie Die Linke sie plant, mit einem „Investitionsschutzgesetz“ Grenzen setzen. So ist nun der Boden bereitet für eine tiefgreifende Grundsatzdiskussion: Kann Vergesellschaftung auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum ein zielführender Weg sein? Wie fest stehen die Linke und der Bundesinnenminister mit ihrer jeweiligen Absicht auf dem Boden des Grundgesetzes? Woher kommt eigentlich die Idee von „Deins“ und „Meins“ und gibt es beim Wohnen auch andere Ansätze als mieten oder besitzen?
Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit Michael Voigtländer, Immobilienökonom am Institut der deutschen Wirtschaft, mit Andrej Holm, Stadtsoziologe an der HU Berlin, mit Winfried Kluth, Professor für Öffentliches Recht an der Uni Halle-Wittenberg und Richter am Landesverfassungsgericht Sachsen-Anhalt a. D., mit David Lorenz, Bewohner des Hausprojekts „Sonara“ in Frankfurt-Höchst und mit Lisa Herzog, Professorin für Philosophie an der Universität Groningen.
Podcast-Tipp: MDR Investigativ - Hinter der Recherche
Mini-Zimmer zu Mega-Preisen - horrende Mieten für möbliertes Wohnen
Kleinste Zimmer für umgerechnet mehr als 40 €/ qm - möglich wird das durch einen Trick: Die Zimmer werden pauschal und nicht pro Quadratmeter vermietet und als „möbliert“. Dieser Podcast hat Beispiele dazu aufgedeckt. Die beiden Immobilienunternehmer Sven Schwarzat und Kevin Rader fallen dort immer wieder durch fragwürdige Methoden auf. Es geht offenbar um maximalen Profit. Von der Kommune gibt es wenig Druck, aber Gegenwehr von den Mietern.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7fe801b689fff180/ - Geld anlegen in Wertpapieren, das ist in den letzten Jahren beliebter geworden in Deutschland, aber viele schrecken noch davor zurück. Oder sie haben nichts zum Anlegen. Wer aber auf die gesetzliche Rente angewiesen ist, ohne eigene Rücklagen, der wird vermutlich seinen Lebensstandard im Alter nicht halten können. Auch die geplante Rentenreform sieht vor, dass ein Teil der Beiträge am Kapitalmarkt angelegt werden sollen. Bei jungen Menschen gibt es inzwischen ein gestiegenes Interesse an Anlagen wie ETFs, Bitcoin und Gold und mit der Frühstartrente soll es allen Kindern ermöglicht werden einen Grundstein für die Geldanlage zu legen.
Ist die Aktie der Problemlöser? Wie nachhaltig und menschenfreundlich kann man anlegen in Zeiten, in denen Rüstungsfirmen boomen? Und was hält so viele Frauen davon ab, Geld für sich arbeiten zu lassen?
Darüber spricht Moderatorin Doris Renck mit Markus Gürne aus der ARD-Finanzredaktion, mit Christina Bannier, Professorin für Banking & Finance an der Justus-Liebig-Universität Gießen, mit Claudia Müller, Female Finance Forum und mit Raphael Max, Ökonom mit philosophischem Hintergrund.
Podcast-Tipp: Plusminus. Der ARD Wirtschaftspodcast
Wie wirken sich weltweite Krisen bei uns aus? Auf Preise, Jobs und Wirtschaft? Wie verändert KI die Arbeit? Welche Folgen haben Entscheidungen in Unternehmen und Politik für Geld und Zukunft? In diesem Podcast kommen Top-Experten zu Wort.
https://www.ardsounds.de/sendung/plusminus-der-ard-wirtschaftspodcast/urn:ard:show:050fba63cd84ab26/ - Die erste Parlamentswahl in Israel seit dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober 2023. Eine Wahl, die in den Augen vieler Wahlberechtigter entscheidend dafür sein wird, wie es in Israel weitergeht. In einem Land, das durch die Morde und Geiselnahmen des 7. Oktober zutiefst traumatisiert wurde. Dessen Bevölkerung unfassbares Leid erlebt hat. Und dessen Regierung und Armee anschließend in ihrem Krieg gegen die Hamas viel Leid über die Zivilbevölkerung des Gaza-Streifens gebracht haben. Israel an diesem Wahltag ist ein Land, das bedroht wird vom Iran und der Hisbollah-Miliz im Libanon, den Verbündeten der Hamas, und sich mit Krieg gegen diese Bedrohung wehrt. Ein Land, das seit dem 7. Oktober tiefes Mitgefühl, aber auch erbitterten Hass erfahren hat, das Solidarität erlebte, aber auch Kritik und Unverständnis angesichts der Kriegsführung im Gaza-Streifen. Das Land selber scheint zerrissen , was bewegt die vielen unterschiedlichen Gruppen in der israelischen Bevölkerung? Was bewegt die palästinensische Bevölkerung und die arabischen Nachbarländer bei ihrem Blick auf die Wahl in Israel? Welche Wege wollen die politischen Lager nach der Wahl beschreiten? Und was wird an und nach diesem Wahltag letztlich entscheiden über die Zukunft des Landes?
Darüber spricht Moderator Oliver Glaap mit Gisela Dachs , Journalistin und Soziologin an der Hebräischen Universität in Jerusalem, mit Jan-Christoph Kitzler, Korrespondent im ARD-Studio Tel Aviv, mit Ina Rottscheidt, ARD-Korrespondentin im ARD-Studio Kairo, und mit Daniel Gerlach, Orientalist und Chefredakteur des Magazins „Zenith“.
Podcast-Tipp: Machtfragen - Das sicherheitspolitische Update
Russlands Krieg gegen die Ukraine, das Pulverfass Nahost, der unberechenbare Kurs von Donald Trump: Was geschieht gerade in den Brennpunkten und der Welt, wo drohen neue Krisen, gibt es Perspektiven, und was sind die Konsequenzen - auch für uns in Deutschland? In Zusammenarbeit mit "Streitkräfte und Strategien" berichtet die Nachrichtenredaktion von NDR Info in diesem Podcast über militärische Lagen und sicherheitspolitische Fragen.
https://www.ardsounds.de/sendung/machtfragen-das-sicherheitspolitische-update/urn:ard:show:538f5e6323217a4b/ - Na, gut geschlafen? Jeder dritte Deutsche antwortet darauf: "Nee, nicht so". Nicht einschlafen können, schnarchen, hin- und her wälzen - schlechter Schlaf wird schnell zur Qual. Besonders für Frauen, denn die schlafen laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts schlechter als Männer. Wie kommt das? Auch Jüngere schlafen immer schlechter, ist das Handy schuld? Oder sollten wir alle anfangen, unseren Schlaf damit zu tracken?
Wir wollen wissen: Wie schlafen wir besser? Dazu hören wir Erkenntnisse aus dem Schlaflabor und von einer ehemaligen Insomnie-Betroffenen. Und wir werfen einen Blick in die Tierwelt - was können wir von Winterschläfern lernen?
Doris Renck spricht mit der Autorin und ehemaligen Schlecht-Schläferin Nora Hille, mit Schlafforscher Christian Viniol von der Uni Marburg, mit der Ärztin Suzann Kirschner-Brouns und mit der Tiermedizinerin Claudia Bieber von der Uni Wien.
Podcast-Tipp: Der Einschlafpodcast
Kissen her, Sleeptimer stellen, Bettsocken an - hier kommt die Einschlafbegleitung zum sanft ins Land der Träume reisen. In diesem Podcast liest Bestsellerautorin Sina Scherzant Gute-Nacht-Geschichten zum Runterkommen und Einkuscheln, die sie exklusiv für den Einschlafpodcast verfasst hat.
https://www.ardsounds.de/sendung/der-einschlafpodcast/urn:ard:show:c235e91013538819/ - Ob depressiv, suchtkrank oder bei einer anderen schweren Krankheit: Zehntausende Menschen in Hessen suchen Hilfe in Selbsthilfegruppen. Im Kreis von anderen Betroffenen kann man sich austauschen, sich informieren und vielleicht die Wartezeit überbrücken, bis Platz ist in der Therapie. Denn das dauert immer länger. Wartezeiten bis zu einem Jahr sind keine Seltenheit. Die Gesundheitsreform macht das nicht besser. Welche Bedeutung haben Selbsthilfegruppen? Wie organisieren sie sich? Was bietet so eine Gruppe, was Ärztinnen, Psychologen und das private Umfeld nicht leisten können? Und wie kann Selbsthilfe das Gesundheitssystem ergänzen und vielleicht auch entlasten?
Darüber spricht Riccardo Mastrocola mit Jutta Hundertmark-Mayser, Geschäftsführerin der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, Maren Kochbeck von Selbsthilfe e.V. Frankfurt, Oliver Rau, Mitgründer der Selbsthilfegruppe „Die Buntseher“ und Jürgen Matzat, Psychologe an der Uniklinik Gießen und Marburg.
Podcast-Tipp: Bayern 2 Radioreportage
Social Media-Plattformen - Selbsthilfe für junge User
Auf TikTok, Instagram, Facebook und Co. wird Desinformation und Hatespeech verbreitet. Aber auf Social Media geht es auch um die schweren Themen des Lebens: Krankheiten, Behinderungen oder persönliche Krisen. Gerade junge User finden hier eine Art moderne Selbsthilfegruppe.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ab0f07a215878d25/
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"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen
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