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    Afrika ist kein Land - Schluss mit Schublade!

    24.06.2026 | 55 min.
    Kriege, Krisen und Konflikte. Armut, Natur und wilde Tiere. Wenn in Europa über den afrikanischen Kontinent gesprochen wird, dann greifen wir im Kopf oft in die Klischeekiste. Die Forschung zeigt: Das Wissen der meisten Menschen in Deutschland über den zweitgrößten Kontinent der Erde ist erschreckend gering und durch eine oft einseitige Berichterstattung schrumpft es eher, als dass es wächst. Selbst jetzt, während der Fußball-Weltmeisterschaft, zeigt die Debatte über das Können afrikanischer Teams koloniale Stereotype. Warum wird in alten Denkmustern verharrt? Welche Folgen hat ein Desinteresse auf den Alltag afrikanischstämmiger und Schwarzer Menschen in Deutschland? Und wie gelingt der Ausbruch aus der kolonialen Denkfalle?

    Darüber spricht die Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit dem Frankfurter Ethnologen und Autor des neuen Sammelbands „Afrika-Wissen“ Hans Peter Hahn, mit der Frankfurter Autorin Mirrianne Mahn über Afrikabilder und Alltagserfahrungen und mit dem Politologen Joshua Kwesi Aikins über Kolonialgeschichte und ihre Folgen. Außerdem reisen wir mit der Bike-Packerin Wiebke Lühmann 20.000 Kilometer per Rad quer durch die reale Vielfalt von 18 der 54 afrikanischen Staaten.

    Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast

    Afrikas Vielfalt statt Klischees: Georg Restle im Gespräch

    Von Kenia aus berichtet Georg Restle als ARD-Korrespondent aus mehr als 30 afrikanischen Ländern südlich der Sahara - von Nigeria bis Tansania, von Äthiopien bis zur Demokratischen Republik Kongo. In einige Länder seines neuen Berichtsgebiets kann er als ausländischer Journalist zurzeit gar nicht oder nur unter sehr widrigen Bedingungen einreisen. Wir erfahren aber auch, welche positiven Impulse von den Ländern des afrikanischen Kontinents ausgehen und worauf sich Restle persönlich bei seiner neuen Aufgabe freut.

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d4a0541bed76d313/
  • Der Tag

    Palmen statt Fichten? Die Zukunft unserer Wälder

    23.06.2026 | 52 min.
    Die Welt besteht noch zu einem Drittel aus Wald. In den letzten einhundert Jahren haben wir eine Fläche Wald, die zwei Mal so groß wie Australien ist, verloren. Dabei ist der Wald der Ort, wo wir Schatten und Erholung finden und gleichzeitig ist er die Klimaanlage der Erde. Jeder verlorene Baum bedeutet, dass sich der Klimawandel beschleunigt. In Europa wird deshalb längst aufgeforstet. In Deutschland diskutiert man, wie der Wald von morgen aussehen sollte. Das Bundeslandwirtschaftsministerium empfiehlt die so genannte “assistierte Migration”. Sie wirft aber die Frage auf, welche neuen Baumarten unsere Wälder retten können oder ob sie auch neue Risiken mit sich bringen.

    Darüber spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Biologen Pierre L. Ibisch, Christoph von Eisenhart Rothe von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Hessen und dem Philosophen und Waldkauz Ulrich Holbein. Außerdem stellen uns der Geoinformatiker Fabian
    Faßnacht und die Ökologin Deike Lüdtke zwei Forschungsprojekte vor, die den Wald retten könnten.

    Podcast-Tipp: Peter Wohlleben - Der mit dem Wald spricht

    Förster und Autor Peter Wohlleben ist der Mann, der mit dem Wald spricht. Er kennt die Geheimnisse dieses faszinierenden Orts - und in diesem Podcast verrät er Woche für Woche ein neues.

    https://www.ardsounds.de/sendung/peter-wohlleben-der-mit-dem-wald-spricht/urn:ard:show:69e41855f55650ed/
  • Der Tag

    Ist das jetzt Frieden? Trump, die Mullahs und der Deal

    22.06.2026 | 53 min.
    Schneller als erwartet hat US-Präsident Trump das Rahmenabkommen mit dem Iran unterzeichnet. Und seitdem muss sich zeigen, was dieses Papier am Ende wert ist. Werden irgendwann die Waffen dauerhaft schweigen, zwischen den USA und Israel auf der einen und dem Iran auf der anderen Seite? Wird Ruhe einkehren im Iran, in Israel, im Libanon und in den Golfstaaten? Und wird die „Straße von Hormus“ wieder gefahrlos passierbar sein? Das sind die drängendsten Fragen. Aber es sind bei weitem nicht die einzigen, und es sind längst nicht alle wichtigen Fragen. Ob von Frieden die Rede sein kann im Nahen und Mittleren Osten, das entscheidet sich daran, wer in diesem Krieg was gewonnen und was verloren hat. Wie stehen nun die Kriegsparteien da, das Mullah-Regime in Teheran und die Regierungen in Washington und Jerusalem? Unter welchen Umständen sind sie bereit, die Füße still zu halten, und was könnte sie zu einer Fortsetzung des Krieges provozieren? Welche roten Linien könnten bei weiteren Verhandlungen gezogen werden? Und welche Zukunft haben die Menschen im Iran und im libanesisch-israelischen Grenzgebiet, über deren Köpfe hinweg dieser Krieg angezettelt worden ist und die bis heute darunter leiden?
    Moderatorin Hadija Haruna-Oelker spricht darüber mit der deutsch-iranischen Journalistin und Menschenrechtlerin Daniela Sepehri, mit dem deutsch-iranischen Politikwissenschaftler Ali Fathollah-Nejad, mit Georg Löfflmann, Dozent für US-Außenpolitik an der Queen Mary Universität London und mit Peter Lintl, Israelexperte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik.

    Podcast-Tipp: Amerika verstehen

    Von George Washington bis Trump: Der deutsch-amerikanische Historiker Volker Depkat erklärt, wie die USA ticken und räumt mit transatlantischen Irrtümern auf. Er blickt mit uns in die Geschichte, damit wir die turbulente US-Politik verstehen.

    https://www.ardsounds.de/sendung/amerika-verstehen-mit-volker-depkat/urn:ard:show:a237d7fcfddcad5f/
  • Der Tag

    Wenn das Schule macht! Sparen statt Fördern

    17.06.2026 | 53 min.
    Immer mehr Kinder können nicht ausreichend rechnen. Mittlerweile verlässt jeder zwölfte Schüler die Schule ohne Abschluss. Der Nationale Bildungsbericht zeigt schlechte Leistungen bei Kindern aus Familien, die von Armut und Arbeitslosigkeit betroffen sind. Schwierigkeiten haben auch Kinder, deren Eltern alleinerziehend sind, selbst einen geringen Bildungsabschluss oder einen Migrationshintergrund haben. In Deutschland gibt es 350 verschiedene Maßnahmen gegen Bildungsungleichheit. Nur erfolgreich scheinen diese vielen Maßnahmen nicht zu sein. Die Bundesregierung will Eltern und Kitas stärker in die Pflicht nehmen. In Hessen wird zwar so viel Geld wie noch nie für die Bildung ausgegeben, aber bei den Gesamtschulen werden 70 Millionen Euro eingespart. Dagegen wird demonstriert. Die Politik argumentiert, dass weniger Geflüchtete gekommen seien und der Förderbedarf sinke und die meisten Kinder ohnehin mittlerweile zusammen in einer Klasse unterrichtet würden. Ist es also kein Problem, an Gesamtschulen und Förderschulen zu sparen? Was wäre nötig, um unser Bildungssystem gerechter zu machen und allen Kindern eine gute Chance zu geben?
    Darüber diskutiert Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Schülersprecher Luca Albert Dobrita und dem Schulleiter Thorsten Giese, den Bildungsforschern Prof. Dr. Kai Maaz und Dr. Cornelia Gresch.

    Podcast-Tipp:
    Die Schule brennt - der Bildungspodcast mit Bob Blume

    Im Bildungssystem herrscht Reformstau. Die schulischen Leistungen gehen messbar zurück, es fehlen tausende Lehrkräfte bei gleichzeitig wachsender Bildungsungerechtigkeit. Und dann noch KI! Es gibt in Schulen aber auch tolle Entwicklungen, von denen andere lernen könnten. Bob Blume ist Lehrer und Bildungsinfluencer. Im Podcast sucht er mit Fachleuten nach Lösungen für die unterschiedlichen Herausforderungen. Jede Woche Montag gibt es eine neue Folge.

    https://www.ardsounds.de/sendung/die-schule-brennt-der-bildungspodcast-mit-bob-blume/urn:ard:show:0798e0e66b576457/
  • Der Tag

    Gebrochenes Herz – Wie gefährlich ist Liebeskummer?

    16.06.2026 | 52 min.
    Ein gebrochenes Herz ist nicht nur ein metaphorischer Begriff für die Trauer um eine gescheiterte Liebesbeziehung. Dahinter verbirgt sich tatsächlich eine messbare und potenziell lebensbedrohliche Realität. Der tragische Tod von Marjane Satrapi, Autorin des weltberühmten Comix “Persepolis” mit nur 56 Jahren führt vor Augen: Tiefe Trauer und sozialer Entzug können uns zerstören. Es heißt, sie sei an der Trauer über den Verlust ihres geliebten Mannes, Matthias Ripa, gestorben. Tatsächlich unterscheidet sich die klinische Trauer nach einem Todesfall von der traumatischen Ungewissheit und dem klassischen Liebeskummer bei einer Trennung. Was genau ist das Broken-Heart-Syndrom und wie lässt sich ein tiefer Liebeskummer überstehen? Der Tag fragt, was passiert, wenn das Herz bricht?

    Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit Dr. Stephanie Grabhorn, Chefärztin der Blomenburg Privatklinik sowie dem Kardiologen Prof. Norbert Frey von der Uni Heidelberg, mit Elena Sohn, Trauerbegleiterin, Autorin und Gründerin der Beratungsplattform “Die Liebeskümmerer” und mit der Schriftstellerin Amelie Fried.

    Podcast-Tipp: SWR - Herz ohne Filter/ Toxische Beziehungen - Wenn Liebe weh tut

    Am Anfang ist es die ganz große Liebe und dann geht der Horror los: Manipulation, Demütigung, Machtspiele, Gewalt. Menschen, die in einer toxischen Beziehung sind, fällt es sehr schwer, sich daraus zu lösen. Warum ist das so? Was ist eigentlich eine toxische Beziehung, wie entsteht sie und wie kommt man da wieder raus? Darüber spricht Sabine mit der Psychotherapeutin Anne Johne. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6ce964f22bac2cf9/
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