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- Wie viel können und wollen, dürfen und müssen wir in Zukunft noch arbeiten? Unsere Arbeitswelt verändert sich gerade an vielen Stellen, auf vielfältige und oft auch widersprüchliche Weise: Künstliche Intelligenz nimmt uns viel Arbeit ab - und weg. Sie bedarf aber zugleich der menschlichen Kontrolle. Auf der einen Seite werden reihenweise Stellen gestrichen, aber auf der anderen Seite fehlt es an Fachkräften. Aus der Politik kommt die Botschaft, dass wir alle länger arbeiten sollen. Aber viele von uns sind schon jetzt überlastet. Arbeiten wir also zu viel, zu wenig oder einfach nur falsch? Arbeit gibt es genug. Aber sie wird oft nicht gerecht verteilt, nicht angemessen bezahlt und nicht ihrem Wert entsprechend anerkannt. Wo ist unsere menschliche Arbeitskraft weiterhin gefordert? Woher holen wir die Arbeitskräfte, die uns fehlen? Reichen unsere Kräfte, um länger als bisher zu arbeiten? Und woher nehmen wir die Kraft, um neben unserer bezahlten Arbeit auch noch Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen gerecht zu werden? Es gibt viel zu tun. Aber wie packen wir es an?
Moderator Oliver Glaap spricht darüber mit Gästen, die an all diesen Fragen arbeiten: Mit Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“ am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, mit Nicole Beste-Fopma, Journalistin und Vorsitzende des Bundesverbands Vereinbarkeit, mit Andreas Werner, Projektleiter im Bereich Digitalisierung am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und mit Nils Backhaus von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.
Podcast-Tipp: WDR5 Neugier genügt
Wie Arbeit glücklich macht
Im Büro, auf dem Bau oder in der Bäckerei: Die meisten Menschen wünschen sich eine Arbeit, die glücklich macht. Wie kann das gelingen und was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Der Arzt Claas Lahmann gibt Tipps
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:55286329e89a0581/ - Es war ein Sommer der Extreme, wie wir ihn seit dem bisherigen Meilenstein aus dem Jahr 2003 nicht mehr hatten. Heiße Tage bis in Rekordwerte von 42 °C hinein, mehr Hitzetage als in den Jahren zuvor und vor allem zahlreiche Tropennächte, in denen es nachts oft nicht mehr unter 20 °C abkühlte. Dazu kam eine beispiellose Trockenheit, der Wasserstand sank unter ein nie zuvor gemessenes Tief und Regen fiel nur punktuell und dann in Form von heftigen lokalen Gewittern. Starke körperliche Belastungen mit rund 14.000 hitzebedingten Todesfällen, Milliardenschäden für Forst und Landwirtschaft und so nie dagewesene Waldbrände waren die Folge. Dabei stellt sich die Frage, ob dies nur Wetter war oder Ergebnis des menschengemachten Klimawandels. Bleibt so ein Sommer die Ausnahme oder ist das das neue Normal?
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Hanns-Christian Gunga von der Berliner Charité, dem Meteorologen Dominik Jung, mit Peter Hoffmann vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und Katharina Wilhelm vom ARD- Kompetenzcenter Klima.
Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung
Hitzewellen, Temperaturrekorde, trockene Flüsse: Die Realität des Klimawandels holt alte Prognosen ein. Haben Forschende die Erderwärmung unterschätzt - oder nicht drastisch genug gewarnt? Ein Podcast mit Renate Ell.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d1ffeb8f14d4d8c1/ - Die Wahl in Sachsen-Anhalt steht bevor und alle Umfragen deuten auf ein starkes Ergebnis der AfD hin. Bei einer absoluten Mehrheit könnte die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei die Regierung übernehmen. Was würde das bedeuten für Sachsen-Anhalt, aber auch für ganz Deutschland? Diese Frage wird heiß diskutiert und die Sorge ist groß, dass die AfD auch bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein starkes Ergebnis einfahren könnte. Es werden Erklärungen gesucht, die mit unserem Verständnis von Ost- und Westdeutschland zu tun haben. Aber müssen wir immer noch von einer Spaltung des Landes in Ost- und West sprechen? Und wenn ja, wie können wir sie überwinden? Neben der Sorge steht die Hoffnung. Auch in ostdeutschen Ländern gibt es starke Bewegungen gegen die rechtsextreme Partei: Vereine, Gemeinden, Unternehmen, Menschen, die sich politisch engagieren, Kampagnen starten. Wie stark ist die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt und wie kann sie noch gestärkt werden?
Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit Annemarie Rosenstock von „Mehr als uns trennt e.V.“, dem Landesjugendpfarrer Peter Herrfurth, der Journalistin und Buchautorin Marieke Reimann („Zweite Wende“) und Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik.
Podcast-Tipp: Wahlkreis Ost - der Politik-Podcast aus Leipzig
Was bewegt den Osten und was sagt das über Deutschland aus? Warum tickt er anders, warum wählt er anders? Was bedeutet es wiederum für die Menschen zwischen Rügen und Erzgebirge, was in der Hauptstadt ausgehandelt und beschlossen wird. Dieser Podcast erklärt politische und gesellschaftliche Ereignisse, ordnet Debatten ein und sucht nach den Geschichten hinter den Schlagzeilen.
https://www.ardsounds.de/sendung/wahlkreis-ost-der-politik-podcast-aus-leipzig/urn:ard:show:f7b12b052fc9a039/ - Konsole an, Spiel rein, abtauchen - so sah Gaming lange aus. Heute stecken die Spiele in fast jeder Hosentasche auf dem Smartphone. Games wie Fortnite oder Roblox sind mehr als ein Zeitvertreib: Sie gelten als soziale Räume, in denen Menschen Freundschaften pflegen, miteinander konkurrieren, Geld ausgeben. Auf Plattformen wie Discord werden auch gesellschaftliche Konflikte ausgetragen. Gaming ist Alltag.
Wie wichtig diese Welt auch für die Politik geworden ist, zeigt die diesjährige Gamescom. Zum ersten Mal besucht mit Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident die Spielemesse; Demokratie ist ein Schwerpunkt in diesem Jahr. Denn wo Millionen Menschen zusammenkommen, stellt sich auch die Frage nach den Regeln des Zusammenseins: Wer bestimmt sie in digitalen Spielwelten? Wer verdient an unserer Aufmerksamkeit? Warum interessieren sich rechtsextreme Kräfte für Gaming-Communitys? Und kann man durch Computerspiele lernen, wie Demokratie funktioniert?
Darüber spricht Tag-Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit hr-Reporter Stefan Kiske live von der Gamescom, dem Medienwissenschaftler und Games-Forscher Hanns Christian Schmidt, Maik Fielitz vom Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena und Felix Zimmermann von der Bundeszentrale für politische Bildung.
Podcast-Tipp: Quarks Daily
GAMING - Was macht es mit Körper, Psyche und Beziehungen?
Rund 34 Millionen Menschen in Deutschland spielen regelmäßig auf Konsolen, dem PC oder auf dem Smartphone. Gaming gehört zu uns. Trotzdem halten sich viele Klischees hartnäckig: Gamer seien übergewichtig, sozial isoliert oder gar süchtig. Aber was ist wirklich dran? Und was wissen wir aus der Wissenschaft über die Auswirkungen des Spielens auf Körper, Psyche und Beziehungen?
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9168f9a173bac893/ - Wer heute in einer schönen bezahlbaren Wohnung lebt, sollte besser nie mehr umziehen. Der Wohnungsmangel ist dramatisch, die Mieten steigen unaufhörlich. Aber das soll sich ändern. Das Bauen soll schneller, einfacher und günstiger werden nach dem Willen der Bundesregierung. Das würde auch die Mieten wieder bezahlbar machen. Das klingt nach einem guten Plan. Die Konzepte liegen vor, die ersten Bauten entstehen. Geht schneller, einfacher, günstiger bauen und dann auch noch nachhaltig, lebenswert und vielleicht sogar schön? Müssen es immer Neubauten sein? Wie werden sich die Architektur und unsere Städte verändern?
Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit dem Architekten Werner Sobek, Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, dem Architekturpsychologen Kai Schuster, dem Kulturwissenschaftler Alexander Gutzmer und der Architektin Andrea Bitter von Architects for Future.
Podcast-Tipp: Punkt EU - der Europa-Podcast von WDR 5
Hohe Preise, wenig Auswahl: wie die EU gegen Wohnungsnot vorgeht
Barcelona, Wien, Paris: Bezahlbarer Wohnraum wird in Europa knapper. Ein Problem sind Kurzzeitvermietungen. Das EU-Parlament fordert strengere Regeln für Airbnb & Co. Was bringt's? Mit Kathrin Schmid, Sebastian Kisters und Sabrina Fritz.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a3a57c52c6c2a92b/
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O Der Tag
"Ein Thema, viele Perspektiven" - von Montag bis Donnerstag immer ein Thema, das Fragen aufwirft. "Der Tag" sucht Antworten, beleuchtet Hintergründe, ordnet ein. Und spricht mit Menschen, die zum Thema etwas zu sagen haben. So entsteht ein Bild aus vielen
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