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- Überall schießen sie aus dem Boden. Der Ausbau von Rechenzentren ist keine rein technische Entscheidung mehr, sondern eine politische und gesellschaftliche Frage. Denn es geht weniger darum ob, sondern eher wie wir den digitalen Fortschritt mit lokaler Netzkapazität, den Klimazielen und echter Nachhaltigkeit in Einklang bringen. Ohne leistungsstarke Rechenzentren sind moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz, Cloud-Computing, Streaming und autonomes Fahren nicht realisierbar. Sie sind ein Wirtschaftsfaktor und wichtig für die digitale Infrastruktur. Aber bedeuten viele neue Rechenzentren auch mehr digitale Souveränität? Sicher ist: Sie sind energieintensiv. Ihr Wachstum gefährdet die Klimaziele, zudem benötigt die Kühlung viel Wasser und kann eine enorme Lärmbelästigung für die Nachbarschaft verursachen. Es ist also nicht einfach, richtige Entscheidungen zu fällen.
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit dem Politologen Karsten McGovern, Geschäftsführer der LandesEnergieAgentur Hessen (LEA), mit Ralph Hintemann, Gesellschafter der gemeinnützigen Forschungseinrichtung Borderstep Institut, dem Bürgermeister von Groß-Gerau, Jörg Rüddenklau (SPD), und der hr-Reporterin Pia Stenner.
Podcasttipp: 11KM - der tagesschau-Podcast
KI-Rechenzentren: Verspielt Deutschland die Zukunft?
Rechenzentren sind die Basis für moderne KI-Anwendungen - und werden zur strategischen Zukunftsinfrastruktur. Doch beim nötigen Ausbau hakt es in Deutschland. In dieser 11KM-Folge erzählt uns Gregor Schmalzried vom KI-Podcast des BR, wie weit Deutschland und Europa in Sachen KI-Infrastruktur zurückliegen, welche Rolle digitale Souveränität dabei spielt und warum Länder wie die USA ihr Netz rasant ausbauen. Hier geht’s zum KI-Podcast von Gregor Schmalzried und seinen Kolleg:innen:
https://www.ardsounds.de/sendung/der-ki-podcast/urn:ard:show:65505255c703e51e/ - Nicht zuletzt die Wahl in Sachsen-Anhalt hat gezeigt: Fakten spielen nicht immer die entscheidende Rolle bei der Wahlentscheidung. Viele Menschen beziehen ihre Informationen aus Social Media, ohne zu wissen, ob sie geprüft und verlässlich sind. Algorithmen entscheiden, welche Informationen die Nutzer zu sehen bekommen und KI produziert täuschend echte Bilder von Ereignissen, die sich gar nicht zugetragen haben. Mehr denn je ist eine informierte Öffentlichkeit wichtig, um die Entwicklungen in unserer Gesellschaft und in der Welt verstehen und einordnen zu können. Und damit auch entscheidend für das Funktionieren der Demokratie.
Was bedeutet das für Medien? Wie und über was sollten sie berichten? Welche Bedürfnisse haben die Nutzer und wie kann man angesichts der technischen Entwicklungen überhaupt noch zwischen wahr und fake unterscheiden? Zum ersten Mal tun sich ARD, ZDF und viele Zeitungen zusammen, um eine Diskussion über die Bedeutung von unabhängigem Journalismus, demokratischer Öffentlichkeit und Medienkompetenz anzustoßen - unter dem Motto „Demokratie braucht viele Stimmen“. Auch unsere Sendung ist ein Teil davon.
Riccardo Mastrocola spricht darüber mit Julia Krittian, Programmdirektorin des Hessischen Rundfunks, mit Henning Eichler, Journalistik-Professor für medienadäquate Inhalteaufbereitung an der HTWK Leipzig, Marc Rath, Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung und Nikolaus Jackob, Co-Autor einer Langzeitstudie zum Medienvertrauen an der Uni Mainz.
Hier geht’s zur Aktion „Demokratie braucht viele Stimmen“
https://demokratiebrauchtvielestimmen.de/
Podcast-Tipp: BR24 Medien
https://www.ardsounds.de/sendung/br24-medien/urn:ard:show:450dd33b072d68ec/ - Es ist ein Vierteljahrhundert her, und doch sehen viele von uns die Bilder noch vor sich. Am 11. September 2001 erschütterte der schwerste Terroranschlag der Geschichte die Vereinigten Staaten und leitete eine neue geopolitische Ära ein. Fast 3.000 Menschen verloren an diesem Tag im World Trade Center, im Pentagon und beim Absturz von Flug 93 in Pennsylvania ihr Leben. Der Einsturz der Zwillingstürme in Manhattan markierte nicht nur eine menschliche Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes, sondern auch eine fundamentale Zäsur für die globale Gemeinschaft. Die Folgen von „9/11“ prägen unseren Alltag bis heute - von drastisch verschärften Sicherheitsvorkehrungen an internationalen Flughäfen über die Neuausrichtung der globalen Außen- und Sicherheitspolitik bis hin zu langjährigen militärischen Konflikten im Nahen Osten und einem Generalverdacht, den sich muslimische Menschen zunehmend ausgesetzt sehen.
Dazu spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Markus Albrecht, Ersthelfer am Ground Zero, dem ehemaligen ARD-Korrespondenten in New York, Thomas Nehls, dem ARD-Terrorismusexperten Michael Götschenberg und mit Bernhard Docke, dem Anwalt von Murat Kurnaz, der unschuldig in Guantanamo inhaftiert wurde.
Podcast-Tipp: Dark Matters
In der Sonderstaffel „Staatsgeheimnis 9/11“ folgt WDR-Journalist Nikolaus Steiner der Spur eines Mannes, der nach den Anschlägen im Zentrum internationaler Ermittlungen steht: der saudische Staatsbürger Omar Al-Bayoumi. Mit exklusiven Dokumenten, bislang unveröffentlichten Tonaufnahmen und Gesprächen mit ehemaligen FBI-Ermittlern geht die Serie der Frage nach, welche Rolle Saudi-Arabien möglicherweise gespielt haben könnte.
https://www.ardsounds.de/sendung/dark-matters-geheimnisse-der-geheimdienste/urn:ard:show:870aeeecdf31b1b9/
Doku-Tipp: September
https://1.ard.de/september?derTag
Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Doch wie wurden aus einem einzigen Tag die Erschütterungen, die bis heute nachwirken? "SEPTEMBER" erzählt die Geschichte der Terroranschläge neu - verdichtet auf die 30 Tage eines Monats, der das 21. Jahrhundert prägte. - Jeder will alt werden, niemand will alt sein! Aus diesem vermeintlichen Widerspruch ist ein neuer Trend entstanden. Longevity nennt sich die Philosophie der Langlebigkeit und revolutioniert die Art und Weise, wie wir über das Altern nachdenken. Es geht heute nicht mehr nur darum, möglichst viele Lebensjahre zu erreichen, sondern diese Jahre gesund und bei geistiger Klarheit zu verbringen. Zwischen Ernährung, Bewegung und medizinischer Innovation ist Longevity kein unerreichbarer Jungbrunnen. Es ist die bewusste Entscheidung, durch tägliche Routinen die eigene Zukunft zu gestalten, mit dem Ziel, biologisch jünger zu bleiben, als es die Geburtsurkunde vermuten lässt. Aber wie lang lässt sich der Tod herauszögern? Sind wir dem Wunsch vom ewigen Leben nun einen Schritt nähergekommen?
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Prof. Dr. Björn Schumacher, Altersforscher an der Uni Köln, mit Christina Busse, Pilates-Trainerin aus Hamburg, Dr. Katharina Gangl, Direktorin des Instituts für Marktentscheidungen in Nürnberg, mit Klaus Hofmeister von der hr-Kirchenredaktion und mit Stefan Bales, der seit Jahren einen Longevity-Lifestyle pflegt.
Podcast-Tipp: Bayern 2 Gesundheitsgespräch
Schlaf - getrackt. Essen - fotografiert und hochgeladen. Herzfrequenz - im Blick. Fortschritte beim Fitness - in der App dokumentiert. Selbstoptimierung des Körpers ist ein Trend. Doch: Wozu? Um diese Frage geht es in diesem Podcast in einem Gespräch mit Hausarzt Prof. Jörg Schelling.
https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:24450ac5b11e8fd3/ - In Sachsen-Anhalt wählten fast die Hälfte der Wahlbeteiligten die AfD. Die Gründe dafür sind vielfältig, darunter auch einer, der die Ausrichtung unserer Gesellschaft betrifft. Man misstraut den Eliten, wendet sich gegen „die da oben“ und sucht nach einfachen Lösungen. Mit den Eliten wird pauschal abgelehnt, wen man in den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Führungsebenen wähnt. Dort wird über Gesetze entschieden, werden Milliarden verwaltet und wird letztlich die Zukunft unseres Landes geprägt. Doch wer sind diese Eliten überhaupt? Entscheidet Leistung oder Herkunft, wer dazu zählt? Und wie viel Substanz steckt hinter dem Vorwurf, sie hätten den Bezug zur Realität der Bürger verloren?
Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Prof. em. Michael Hartman, Soziologe und Elitenforscher an der TU Darmstadt, dem Schauspieler und Salem-Schüler Oliver Mommsen, dem Politikwissenschaftler Dr. Lars Vogel von der Uni Leipzig und mit Sabine Helling -Moegen, Geschäftsführerin der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin.
Podcast-Tipp: Eliten in der DDR
Auch die DDR wurde von Eliten getragen, die nicht in vorderster Parteifront standen, aber den Staat trotzdem am Laufen hielten und dafür auch mit Privilegien belohnt wurden. Als Betriebsdirektor, Schulleiter, Parteisekretär oder Richter gehörten sie zu den „oberen Zehntausend“, zur Elite des Landes. Über diese Menschen ist bisher wenig bekannt. Dieser Podcast stellt einige von ihnen vor.
https://www.ardsounds.de/sendung/eliten-in-der-ddr-von-mdr-aktuell/urn:ard:show:dd806317111191c0/
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