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    egtv #492 Microsoft statt Alphabet: Wann ich Gewinne mitnehme

    30.10.2026 | 36 min.
    Ende März hat Tobias Kramer im echtgeld.tv-Depot Alphabet verkauft und 2.500 Euro in Microsoft investiert. Sieben Monate später legen beide Konzerne Quartalszahlen vor, und die Marktstimmung könnte kaum unterschiedlicher sein. Alphabet verdoppelt den Cloudumsatz, schreibt wegen der KI-Investitionen aber einen negativen Free Cashflow und verliert zweistellig. Microsoft übertrifft die Erwartungen bei Umsatz, Gewinn und Azure-Wachstum, kann den Kurssprung aber nicht halten.

    Tobias ordnet ein, was die Zahlen über die Rendite der KI-Milliarden aussagen und welche Rolle der schrumpfende Free Cashflow spielt. Auf Basis der erwarteten Gewinne rechnet er per KGV vor, wo er den fairen Wert von Microsoft sieht und ab welchem Niveau er Gewinne realisieren würde.

    Dazu das Update zum Tabak-Depot mit Philip Morris, British American Tobacco, Japan Tobacco, Altria und Imperial Brands sowie zum Dax-Folio, seinen zehn ausgewählten Dax-Werten im Vergleich zum Index.

    Wie viel Bewertung verdient ein Konzern, der seine KI-Investitionen bereits in Wachstum ummünzt, und wann kippt das, wenn der Markt an der Rentabilität zu zweifeln beginnt?
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    egtv #491 Goldrausch KI: Gewinnen am Ende wieder die Schaufelhersteller? Q4-Ausblick mit Christian Stocker (UniCredit)

    27.10.2026 | 1 godz. 4 min.
    Eine Billion Dollar wollen Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta und Oracle nach den im Vortrag gezeigten Schätzungen 2027 zusammen investieren. Doch während ihre Gewinne steigen, ist ihr gemeinsamer freier Cashflow zuletzt ins Negative gerutscht. Was bleibt für Aktionäre übrig, wenn der KI-Boom immer teurer wird?

    Christian Stocker, Aktienstratege der UniCredit, stellt dazu eine unbequeme Frage: Wer verdient an einer technologischen Revolution? Die Unternehmen, die sie mit Milliarden ermöglichen, oder die, die sie später nutzen? Eisenbahn, Internet und Mobilfunk zeigen, dass das nicht dieselben sein müssen. Wie beim Goldrausch könnten am Ende die Schaufelhersteller gewinnen.

    Für Aktien insgesamt bleibt Stocker optimistisch. Trotz gestiegener Anleiherenditen hält er im vierten Quartal sieben bis acht Prozent Plus für möglich, weil die Gewinne stärker steigen als die Kurse und die Stimmung der Anleger trotz Rekordhochs gedrückt ist. Außerdem erklärt er, warum Europas Banken die Magnificent Seven seit Anfang 2025 klar geschlagen haben, warum eine starke Industrie in China noch keine guten Aktienrenditen garantiert, wo er bis Mitte 2027 das größte Kurspotenzial sieht und warum am Ende die Stromversorgung zum Engpass für KI werden könnte.

    Die Aufzeichnung stammt aus dem Quartalsupdate der DZB Media vom 1. Oktober. Die Folien zum Vortrag gibt es zum Download in der echtgeld.tv-Lounge.

    👉 Werden die Hyperscaler ihre Milliardeninvestitionen in ausreichende Gewinne verwandeln, oder verdienen künftig vor allem Halbleiterhersteller, Energieversorger und KI-Anwender? Schreibt eure Einschätzung mit Begründung in die Kommentare.

    Im zweiten Teil der Veranstaltung geht Nikolaus Barth der Frage nach, welche Investmentlösungen zur aktuellen Marktlage passen. Den Mitschnitt findet ihr auf dzb-meinportfolio.de:
    https://dzb-meinportfolio.de/news/q4-update-unicredit-fundamentaler-quartalsausblick-mit-christian-stocker-chefaktienstratege?category=fundament%2Cdiscount-plus%2Cdzb-2026%2Cdzb-2031%2Czeichnungsidee-aktuell%2Cmarktidee-aktuell%2Caktuelle-nachrichten%2Cportfolio-nachrichten

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    egtv #490 Welt-ETF ab 0,05 %: Die besten ETFs für 2027

    23.10.2026 | 1 godz. 15 min.
    0,05 Prozent Kosten pro Jahr: So günstig ist der Invesco MSCI World. Doch rund 70 Prozent entfallen auf die USA, Schwellenländer fehlen. Für 0,07 Prozent bietet der neue Vanguard FTSE Global All-Cap fast 7.000 Aktien inklusive Schwellenländern und Small Caps. Nach gut zwei Monaten verwaltet allein die besprochene Anteilsklasse über drei Milliarden Euro. Ist das der bessere Welt-ETF für 2027?

    Tobias Kramer und Jannes Lorenzen, Geschäftsführer von justETF, vergleichen die Gewinner des PortfolioAward 2026 und weitere ETF-Strategien. Denn auch Tausende Aktien verhindern keine Klumpenrisiken: Ein Value-ETF hält fast 14 Prozent in nur einer Aktie.

    Die wichtigsten ETFs und Fragen der Sendung:
    • Vanguard FTSE Global All-Cap: Wie stark wiegen Nvidia, Apple und Microsoft trotz fast 7.000 Aktien?
    • Vanguard FTSE All-World: Award-Sieger bei Aktien Welt. Wie lässt sich mit dem Ex-USA-ETF der US-Anteil auf 50 Prozent senken?
    • Invesco MSCI World Equal Weight: Sieger bei Innovation & Newcomer. Weniger Klumpenrisiko, aber auch weniger Rendite?
    • Gerd Kommer Multifactor ETF: 0,45 Prozent Kosten und das Ziel von 1 bis 1,5 Prozentpunkten Mehrrendite pro Jahr. Lohnt sich der Aufpreis?
    • iShares MSCI World Value Factor: Fast 14 Prozent Micron Technology. Wie riskant ist das?
    • JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active: Monatliche Ausschüttungen mit Covered Calls. Warum bleibt er hinter dem Nasdaq-100 zurück?
    • WisdomTree Strategic Metals: Warum sind bei Kupfer und anderen Metallen auch die Terminmärkte entscheidend?
    • Invesco MSCI World: Warum Tobias trotz 0,05 Prozent Kosten einen MSCI World ex USA ergänzen würde.

    Auch das Altersvorsorgedepot ab 2027 ist Thema: Welche Chancen und Einschränkungen bringt es ETF-Sparern?
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    egtv #489 - 1.000 Milliarden für KI: Warum die Zinsen nicht sinken | Q4-Ausblick mit Dr. Andreas Rees

    20.10.2026 | 49 min.
    Rund 1.000 Milliarden Dollar wollen die Hyperscaler im kommenden Jahr investieren. Einen Großteil davon müssen sie sich am Kapitalmarkt besorgen, auch über Anleihen. Dort treffen sie auf Staaten, deren Schulden ebenfalls weiter steigen. Für Dr. Andreas Rees, Chefvolkswirt der UniCredit in Deutschland, ist das ein zentraler Grund, warum die Zinsen am langen Ende nicht sinken, sondern hoch bleiben oder sogar weiter steigen dürften.

    Und die Notenbanken? Die Märkte preisen bis Sommer 2027 jeweils vier Zinserhöhungen von Fed und EZB ein. Rees nennt das aggressiv. Eine Erhöhung im Dezember erwartet er trotzdem, weitere Schritte im ersten Quartal hält er für möglich.

    Dazu liefert Rees Zusammenhänge, die man so nicht erwartet:
    • Warum ein Machtwechsel im US-Repräsentantenhaus die Staatsausgaben am Ende sogar erhöhen könnte. Warum es gut für Aktien, aber schlecht für die Zinsen ist, dass Unternehmen ihre gestiegenen Kosten weitergeben können.
    • Weshalb ausgerechnet die deutsche Chemie vom Iran-Konflikt profitiert hat.
    • Warum die Verteidigungsindustrie auf Aufträgen für fünf bis sechs Jahre sitzt und trotzdem keinen großen Boom auslöst.
    • Und was passiert, wenn ein harter Winter auf Gasspeicher trifft, die rund 30 Prozentpunkte unter dem üblichen Niveau liegen.

    Die Aufzeichnung stammt aus dem Quartalsupdate der DZB Media vom 29. September. Die Folien zum Vortrag gibt es zum Download in der echtgeld.tv-Lounge.

    Im zweiten Teil der Veranstaltung geht Nikolaus Barth von der UniCredit der Frage nach, ob Gold, Silber und Bitcoin als Inflationsschutz taugen. Den Mitschnitt findet ihr auf dzb-meinportfolio.de: https://dzb-meinportfolio.de/news/q4-update-unicredit-volkswirtschaftlicher-quartalsausblick-mit-dr-andreas-rees-chefvolkswirt-deutschland?category=fundament%2Cdiscount-plus%2Cdzb-2026%2Cdzb-2031%2Czeichnungsidee-aktuell%2Cmarktidee-aktuell%2Caktuelle-nachrichten%2Cportfolio-nachrichten

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    egtv #488 Main Street Capital: Monatsdividende, 8 % p.a., aber zu teuer?

    16.10.2026 | 41 min.
    Main Street Capital steht im „Bits & Pieces“-Newsletter von Scalable Capital seit Wochen unter den meistgekauften Aktien. Der Grund liegt auf der Hand: Die Business Development Company aus Houston zahlt seit Oktober 2008 jeden Monat Dividende, hat die reguläre Ausschüttung nie gekürzt und kommt inklusive Sonderzahlungen auf etwa 8 Prozent Rendite. Seit dem Börsengang 2007 brachte sie 17,2 Prozent Gesamtrendite pro Jahr, der S&P 500 nur 8,4 Prozent. Grund genug für Tobias Kramer, genauer hinzusehen.

    Denn seit Februar 2025 läuft die Aktie selbst inklusive Dividenden seitwärts bis abwärts, während der S&P 500 um 21 Prozent zulegt. Die Gewinne je Aktie liegen deutlich unter den Rekordjahren, die Refinanzierung wird teurer, und die Marktstimmung gegenüber Private Credit ist angespannt. Trotzdem zahlen Anleger bei rund 54 US-Dollar etwa 60 Prozent mehr als den Nettoinventarwert (NAV). Ist dieser Aufschlag gerechtfertigt?

    Darum geht es in der Sendung:
    · Geschäftsmodell: Wie Main Street mit Krediten an US-Mittelständler und dem sogenannten Equity-Kicker Geld verdient und warum das interne Management ein Vorteil ist.
    · Renditevergleich: Main Street gegen Berkshire Hathaway und den S&P 500, mit und ohne Dividenden, über fünf und zehn Jahre in Euro.
    · Chancen und Risiken: Bilanzpuffer und geringes KI-Risiko auf der einen Seite. Notleidende Kredite, teurere Refinanzierung und Druck auf Private Credit auf der anderen.
    · Zahlen: Was das zweite Quartal zeigt und warum der Ausblick schwächer ausfällt.
    · Bewertung: Bei welchen Kursen Tobias die Aktie fair, preiswert und billig findet und welche Rolle Buffetts Kriterium vom 1,2-Fachen des Buchwerts dabei spielt.
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Bei echtgeld.tv erwarten euch fundierte Investmentideen, die authentisch vorgestellt und auch direkt umgesetzt werden – mit echtem Geld statt den üblichen Musterdepots. Euch begrüßt Tobias Kramer, Kapitalmarkt-Profi und Initiator des Kanals. Gemeinsam mit spannenden Gästen diskutiert er regelmäßig aktuelle Investmentideen und die dazugehörigen Aktien, ETFs, Fonds. Zu den Gästen zählen der echtgeld.tv-Mitinitiator Christian W. Röhl (jetzt Chief Economist bei Scalable Capital), das deutsche Börsen-TV Urgestein Markus Koch, der Zukunftsforscher Lars Thomsen, der China-Experte Frank Sieren, der ETF-Profi Matthias Schmitt, die Finanzjournalistin und Silicon Valley-Bewohnerin Antonie Klotz sowie Doppelgänger Philipp “Pip” Klöckner und viele, viele mehr. Registriert euch auf www.echtgeld.tv um Zugang zu den Unterlagen und Folien aus den einzelnen Sendungen zu erhalten. *** Disclaimer: Keine Anlageberatung oder -empfehlung. Alle Angaben ohne Gewähr. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Weitere ausführliche Informationen hierzu unter: www.echtgeld.tv/disclaimer/ ***
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