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    egtv #490 Welt-ETF ab 0,05 %: Die besten ETFs für 2027

    23.10.2026 | 1 godz. 15 min.
    0,05 Prozent Kosten pro Jahr: So günstig ist der Invesco MSCI World. Doch rund 70 Prozent entfallen auf die USA, Schwellenländer fehlen. Für 0,07 Prozent bietet der neue Vanguard FTSE Global All-Cap fast 7.000 Aktien inklusive Schwellenländern und Small Caps. Nach gut zwei Monaten verwaltet allein die besprochene Anteilsklasse über drei Milliarden Euro. Ist das der bessere Welt-ETF für 2027?

    Tobias Kramer und Jannes Lorenzen, Geschäftsführer von justETF, vergleichen die Gewinner des PortfolioAward 2026 und weitere ETF-Strategien. Denn auch Tausende Aktien verhindern keine Klumpenrisiken: Ein Value-ETF hält fast 14 Prozent in nur einer Aktie.

    Die wichtigsten ETFs und Fragen der Sendung:
    • Vanguard FTSE Global All-Cap: Wie stark wiegen Nvidia, Apple und Microsoft trotz fast 7.000 Aktien?
    • Vanguard FTSE All-World: Award-Sieger bei Aktien Welt. Wie lässt sich mit dem Ex-USA-ETF der US-Anteil auf 50 Prozent senken?
    • Invesco MSCI World Equal Weight: Sieger bei Innovation & Newcomer. Weniger Klumpenrisiko, aber auch weniger Rendite?
    • Gerd Kommer Multifactor ETF: 0,45 Prozent Kosten und das Ziel von 1 bis 1,5 Prozentpunkten Mehrrendite pro Jahr. Lohnt sich der Aufpreis?
    • iShares MSCI World Value Factor: Fast 14 Prozent Micron Technology. Wie riskant ist das?
    • JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active: Monatliche Ausschüttungen mit Covered Calls. Warum bleibt er hinter dem Nasdaq-100 zurück?
    • WisdomTree Strategic Metals: Warum sind bei Kupfer und anderen Metallen auch die Terminmärkte entscheidend?
    • Invesco MSCI World: Warum Tobias trotz 0,05 Prozent Kosten einen MSCI World ex USA ergänzen würde.

    Auch das Altersvorsorgedepot ab 2027 ist Thema: Welche Chancen und Einschränkungen bringt es ETF-Sparern?
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    egtv #489 - 1.000 Milliarden für KI: Warum die Zinsen nicht sinken | Q4-Ausblick mit Dr. Andreas Rees

    20.10.2026 | 49 min.
    Rund 1.000 Milliarden Dollar wollen die Hyperscaler im kommenden Jahr investieren. Einen Großteil davon müssen sie sich am Kapitalmarkt besorgen, auch über Anleihen. Dort treffen sie auf Staaten, deren Schulden ebenfalls weiter steigen. Für Dr. Andreas Rees, Chefvolkswirt der UniCredit in Deutschland, ist das ein zentraler Grund, warum die Zinsen am langen Ende nicht sinken, sondern hoch bleiben oder sogar weiter steigen dürften.

    Und die Notenbanken? Die Märkte preisen bis Sommer 2027 jeweils vier Zinserhöhungen von Fed und EZB ein. Rees nennt das aggressiv. Eine Erhöhung im Dezember erwartet er trotzdem, weitere Schritte im ersten Quartal hält er für möglich.

    Dazu liefert Rees Zusammenhänge, die man so nicht erwartet:
    • Warum ein Machtwechsel im US-Repräsentantenhaus die Staatsausgaben am Ende sogar erhöhen könnte. Warum es gut für Aktien, aber schlecht für die Zinsen ist, dass Unternehmen ihre gestiegenen Kosten weitergeben können.
    • Weshalb ausgerechnet die deutsche Chemie vom Iran-Konflikt profitiert hat.
    • Warum die Verteidigungsindustrie auf Aufträgen für fünf bis sechs Jahre sitzt und trotzdem keinen großen Boom auslöst.
    • Und was passiert, wenn ein harter Winter auf Gasspeicher trifft, die rund 30 Prozentpunkte unter dem üblichen Niveau liegen.

    Die Aufzeichnung stammt aus dem Quartalsupdate der DZB Media vom 29. September. Die Folien zum Vortrag gibt es zum Download in der echtgeld.tv-Lounge.

    Im zweiten Teil der Veranstaltung geht Nikolaus Barth von der UniCredit der Frage nach, ob Gold, Silber und Bitcoin als Inflationsschutz taugen. Den Mitschnitt findet ihr auf dzb-meinportfolio.de: https://dzb-meinportfolio.de/news/q4-update-unicredit-volkswirtschaftlicher-quartalsausblick-mit-dr-andreas-rees-chefvolkswirt-deutschland?category=fundament%2Cdiscount-plus%2Cdzb-2026%2Cdzb-2031%2Czeichnungsidee-aktuell%2Cmarktidee-aktuell%2Caktuelle-nachrichten%2Cportfolio-nachrichten

    © adorum publishing GmbH 2026
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    egtv #488 Main Street Capital: Monatsdividende, 8 % p.a., aber zu teuer?

    16.10.2026 | 41 min.
    Main Street Capital steht im „Bits & Pieces“-Newsletter von Scalable Capital seit Wochen unter den meistgekauften Aktien. Der Grund liegt auf der Hand: Die Business Development Company aus Houston zahlt seit Oktober 2008 jeden Monat Dividende, hat die reguläre Ausschüttung nie gekürzt und kommt inklusive Sonderzahlungen auf etwa 8 Prozent Rendite. Seit dem Börsengang 2007 brachte sie 17,2 Prozent Gesamtrendite pro Jahr, der S&P 500 nur 8,4 Prozent. Grund genug für Tobias Kramer, genauer hinzusehen.

    Denn seit Februar 2025 läuft die Aktie selbst inklusive Dividenden seitwärts bis abwärts, während der S&P 500 um 21 Prozent zulegt. Die Gewinne je Aktie liegen deutlich unter den Rekordjahren, die Refinanzierung wird teurer, und die Marktstimmung gegenüber Private Credit ist angespannt. Trotzdem zahlen Anleger bei rund 54 US-Dollar etwa 60 Prozent mehr als den Nettoinventarwert (NAV). Ist dieser Aufschlag gerechtfertigt?

    Darum geht es in der Sendung:
    · Geschäftsmodell: Wie Main Street mit Krediten an US-Mittelständler und dem sogenannten Equity-Kicker Geld verdient und warum das interne Management ein Vorteil ist.
    · Renditevergleich: Main Street gegen Berkshire Hathaway und den S&P 500, mit und ohne Dividenden, über fünf und zehn Jahre in Euro.
    · Chancen und Risiken: Bilanzpuffer und geringes KI-Risiko auf der einen Seite. Notleidende Kredite, teurere Refinanzierung und Druck auf Private Credit auf der anderen.
    · Zahlen: Was das zweite Quartal zeigt und warum der Ausblick schwächer ausfällt.
    · Bewertung: Bei welchen Kursen Tobias die Aktie fair, preiswert und billig findet und welche Rolle Buffetts Kriterium vom 1,2-Fachen des Buchwerts dabei spielt.
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    egtv #487 Kommer-ETF: 1 % mehr pro Jahr nach Kosten. Machbar?

    09.10.2026 | 2 godz. 13 min.
    Nach fast neun Jahren echtgeld.tv ist Dr. Gerd Kommer zum ersten Mal zu Gast. Mit über zwei Stunden ist es die längste Folge des Formats.

    Im Zentrum steht Kommers eigener ETF. Er kostet 0,45 Prozent und soll langfristig trotzdem 1 bis 1,5 Prozentpunkte pro Jahr mehr bringen als ein klassischer Welt-ETF, nach Kosten und bei ähnlichem Risiko. Erreichen soll er das mit Factor Investing und einer Ländergewichtung, die den US-Anteil auf rund 45 Prozent senkt. Risikoadjustiert liegt der ETF laut Kommer bisher gleichauf mit dem MSCI World.

    Als Beispiel für aktives Management dient der Flossbach von Storch Multiple Opportunities. Der Fonds hielt sich in der Finanzkrise 2008 deutlich besser als der Aktienmarkt. In den letzten zehn Jahren erzielte er aber "nur" nun ein Plus von 65 Prozent. Zwei günstigere Vergleichsportfolios kamen im selben Zeitraum auf 101 und 127 Prozent.

    Außerdem in der Folge:

    • Warum Kommer seine einzigen Einzelaktien, Mitarbeiteraktien seines Arbeitgebers, so schnell wie möglich verkauft hat
    • Bausparvertrag, Kapitallebensversicherung, Zielsparvertrag: Kommers renditeschwacher Start als Anleger
    • Seine eigene Aufteilung: 70 Prozent Aktien, 30 Prozent Geldmarkt und kurzlaufende Anleihen hoher Qualität
    • Gold: keine eigene Position, als Beimischung sinnvoll, aber nie zu Hause
    • Immobilie oder Kapitalmarkt: warum Mieter mit klug gestalteten Kapitalmarktanlagen finanziell besser abschneiden
    • Humankapital als größtes Klumpenrisiko im Leben eines Anlegers
    • Warum Tausende Aktien im ETF statt 100
    • Zwei Börsenweisheiten: „There is no free lunch“ und „This time is different“

    👉 Schreibt in die Kommentare: Reicht euch ein günstiger Welt-ETF – oder überzeugt euch der aufwendigere Multifaktor-Ansatz trotz höherer Kosten?
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    egtv #486 - 7,3 % Dividende, 77 % unter Hoch: Reicht das?

    06.10.2026 | 34 min.
    Mit 43 Prozent haben die Zuschauer von echtgeld.tv Kraft Heinz zur Bits-and-Pieces-Wunschaktie gewählt. Die Geschichte des Konzerns ist lang: Heinz brachte 1876 den Tomatenketchup auf den Markt, Kraft begann 1903 als Käsegroßhandel. 2015 fusionierten beide mit Kapital von Berkshire Hathaway und 3G Capital, Berkshire hält bis heute 325 Millionen Aktien. Seit dem Allzeithoch im Februar 2017 hat die Aktie aber 77 Prozent verloren.

    Die Gründe liegen im Geschäft: Seit 2016 stagniert der Umsatz, 2019 folgten eine Wertminderung von 15,4 Milliarden Dollar und eine Dividendenkürzung. Weder Portfolioverkäufe noch Wechsel im Management brachten die Wende. Es fehlen Preissetzungsmacht und Burggraben, und die Marktstimmung bleibt verhalten, selbst nach der angehobenen Prognose im August.

    Die Bewertung ist inzwischen verlockend: ein KGV von rund 11 auf die Schätzung für 2026, ein Price-to-Free-Cashflow von 6,82 und 7,3 Prozent Dividendenrendite. Dem stehen allerdings ein schwankender Cashflow und eine Nettoverschuldung von mehr als dem Dreifachen des EBITDA gegenüber.

    Reicht eine niedrige Bewertung, wenn Preissetzungsmacht und Burggraben fehlen? Tobias Kramer zeigt, wo Kraft Heinz für ihn fair, preiswert und billig ist und was er konkret macht.

    Diese Aktienanalyse von echtgeld.tv ordnet Kraft Heinz aus Sicht des Value Investing ein: KGV, Cashflow-Bewertung und die Frage, ob unterbewertete Aktien wie diese zu den Turnaround-Aktien gehören, die sich für Echtgeld-Investmentstrategien eignen.

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O echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF
Bei echtgeld.tv erwarten euch fundierte Investmentideen, die authentisch vorgestellt und auch direkt umgesetzt werden – mit echtem Geld statt den üblichen Musterdepots. Euch begrüßt Tobias Kramer, Kapitalmarkt-Profi und Initiator des Kanals. Gemeinsam mit spannenden Gästen diskutiert er regelmäßig aktuelle Investmentideen und die dazugehörigen Aktien, ETFs, Fonds. Zu den Gästen zählen der echtgeld.tv-Mitinitiator Christian W. Röhl (jetzt Chief Economist bei Scalable Capital), das deutsche Börsen-TV Urgestein Markus Koch, der Zukunftsforscher Lars Thomsen, der China-Experte Frank Sieren, der ETF-Profi Matthias Schmitt, die Finanzjournalistin und Silicon Valley-Bewohnerin Antonie Klotz sowie Doppelgänger Philipp “Pip” Klöckner und viele, viele mehr. Registriert euch auf www.echtgeld.tv um Zugang zu den Unterlagen und Folien aus den einzelnen Sendungen zu erhalten. *** Disclaimer: Keine Anlageberatung oder -empfehlung. Alle Angaben ohne Gewähr. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Weitere ausführliche Informationen hierzu unter: www.echtgeld.tv/disclaimer/ ***
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