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    egtv #488 Main Street Capital: Monatsdividende, 8 % p.a., aber zu teuer?

    16.10.2026 | 41 min.
    Main Street Capital steht im „Bits & Pieces“-Newsletter von Scalable Capital seit Wochen unter den meistgekauften Aktien. Der Grund liegt auf der Hand: Die Business Development Company aus Houston zahlt seit Oktober 2008 jeden Monat Dividende, hat die reguläre Ausschüttung nie gekürzt und kommt inklusive Sonderzahlungen auf etwa 8 Prozent Rendite. Seit dem Börsengang 2007 brachte sie 17,2 Prozent Gesamtrendite pro Jahr, der S&P 500 nur 8,4 Prozent. Grund genug für Tobias Kramer, genauer hinzusehen.

    Denn seit Februar 2025 läuft die Aktie selbst inklusive Dividenden seitwärts bis abwärts, während der S&P 500 um 21 Prozent zulegt. Die Gewinne je Aktie liegen deutlich unter den Rekordjahren, die Refinanzierung wird teurer, und die Marktstimmung gegenüber Private Credit ist angespannt. Trotzdem zahlen Anleger bei rund 54 US-Dollar etwa 60 Prozent mehr als den Nettoinventarwert (NAV). Ist dieser Aufschlag gerechtfertigt?

    Darum geht es in der Sendung:
    · Geschäftsmodell: Wie Main Street mit Krediten an US-Mittelständler und dem sogenannten Equity-Kicker Geld verdient und warum das interne Management ein Vorteil ist.
    · Renditevergleich: Main Street gegen Berkshire Hathaway und den S&P 500, mit und ohne Dividenden, über fünf und zehn Jahre in Euro.
    · Chancen und Risiken: Bilanzpuffer und geringes KI-Risiko auf der einen Seite. Notleidende Kredite, teurere Refinanzierung und Druck auf Private Credit auf der anderen.
    · Zahlen: Was das zweite Quartal zeigt und warum der Ausblick schwächer ausfällt.
    · Bewertung: Bei welchen Kursen Tobias die Aktie fair, preiswert und billig findet und welche Rolle Buffetts Kriterium vom 1,2-Fachen des Buchwerts dabei spielt.
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    egtv #487 Kommer-ETF: 1 % mehr pro Jahr nach Kosten. Machbar?

    09.10.2026 | 2 godz. 13 min.
    Nach fast neun Jahren echtgeld.tv ist Dr. Gerd Kommer zum ersten Mal zu Gast. Mit über zwei Stunden ist es die längste Folge des Formats.

    Im Zentrum steht Kommers eigener ETF. Er kostet 0,45 Prozent und soll langfristig trotzdem 1 bis 1,5 Prozentpunkte pro Jahr mehr bringen als ein klassischer Welt-ETF, nach Kosten und bei ähnlichem Risiko. Erreichen soll er das mit Factor Investing und einer Ländergewichtung, die den US-Anteil auf rund 45 Prozent senkt. Risikoadjustiert liegt der ETF laut Kommer bisher gleichauf mit dem MSCI World.

    Als Beispiel für aktives Management dient der Flossbach von Storch Multiple Opportunities. Der Fonds hielt sich in der Finanzkrise 2008 deutlich besser als der Aktienmarkt. In den letzten zehn Jahren erzielte er aber "nur" nun ein Plus von 65 Prozent. Zwei günstigere Vergleichsportfolios kamen im selben Zeitraum auf 101 und 127 Prozent.

    Außerdem in der Folge:

    • Warum Kommer seine einzigen Einzelaktien, Mitarbeiteraktien seines Arbeitgebers, so schnell wie möglich verkauft hat
    • Bausparvertrag, Kapitallebensversicherung, Zielsparvertrag: Kommers renditeschwacher Start als Anleger
    • Seine eigene Aufteilung: 70 Prozent Aktien, 30 Prozent Geldmarkt und kurzlaufende Anleihen hoher Qualität
    • Gold: keine eigene Position, als Beimischung sinnvoll, aber nie zu Hause
    • Immobilie oder Kapitalmarkt: warum Mieter mit klug gestalteten Kapitalmarktanlagen finanziell besser abschneiden
    • Humankapital als größtes Klumpenrisiko im Leben eines Anlegers
    • Warum Tausende Aktien im ETF statt 100
    • Zwei Börsenweisheiten: „There is no free lunch“ und „This time is different“

    👉 Schreibt in die Kommentare: Reicht euch ein günstiger Welt-ETF – oder überzeugt euch der aufwendigere Multifaktor-Ansatz trotz höherer Kosten?
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    egtv #486 - 7,3 % Dividende, 77 % unter Hoch: Reicht das?

    06.10.2026 | 34 min.
    Mit 43 Prozent haben die Zuschauer von echtgeld.tv Kraft Heinz zur Bits-and-Pieces-Wunschaktie gewählt. Die Geschichte des Konzerns ist lang: Heinz brachte 1876 den Tomatenketchup auf den Markt, Kraft begann 1903 als Käsegroßhandel. 2015 fusionierten beide mit Kapital von Berkshire Hathaway und 3G Capital, Berkshire hält bis heute 325 Millionen Aktien. Seit dem Allzeithoch im Februar 2017 hat die Aktie aber 77 Prozent verloren.

    Die Gründe liegen im Geschäft: Seit 2016 stagniert der Umsatz, 2019 folgten eine Wertminderung von 15,4 Milliarden Dollar und eine Dividendenkürzung. Weder Portfolioverkäufe noch Wechsel im Management brachten die Wende. Es fehlen Preissetzungsmacht und Burggraben, und die Marktstimmung bleibt verhalten, selbst nach der angehobenen Prognose im August.

    Die Bewertung ist inzwischen verlockend: ein KGV von rund 11 auf die Schätzung für 2026, ein Price-to-Free-Cashflow von 6,82 und 7,3 Prozent Dividendenrendite. Dem stehen allerdings ein schwankender Cashflow und eine Nettoverschuldung von mehr als dem Dreifachen des EBITDA gegenüber.

    Reicht eine niedrige Bewertung, wenn Preissetzungsmacht und Burggraben fehlen? Tobias Kramer zeigt, wo Kraft Heinz für ihn fair, preiswert und billig ist und was er konkret macht.

    Diese Aktienanalyse von echtgeld.tv ordnet Kraft Heinz aus Sicht des Value Investing ein: KGV, Cashflow-Bewertung und die Frage, ob unterbewertete Aktien wie diese zu den Turnaround-Aktien gehören, die sich für Echtgeld-Investmentstrategien eignen.

    © adorum publishing GmbH 2026
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    egtv #485 Übernommen statt verkauft: 67 % nach Steuern

    02.10.2026 | 1 godz. 6 min.
    Tobias Kramer und Christian Schmidt besprechen vier Aktien mit vier sehr unterschiedlichen Ausgängen.

    - **TruBridge**: Übernommen statt verkauft. Aus 1.200 Euro Einsatz werden nach Abgeltungsteuer und Soli 2.005 Euro, rund 67 Prozent Plus. Die Marktstimmung rund um KI hatte die erwartete Übernahmestrategie des Unternehmens erschwert, der Verkauf kam zum richtigen Zeitpunkt.

    - **Ascent Industries**: Christian ist komplett ausgestiegen, nachdem sich CEO und CFO im Call zu den eingebrochenen Margen widersprochen hatten. Sein Fazit: Beim Management zählt vor allem Konsistenz.

    - **Ampco-Pittsburgh**: Auftragseingang im ersten Halbjahr plus 32 Prozent, getrieben von EU-Stahlzöllen und Navy-Aufträgen. Christian sieht ein KGV um 10, freier Cashflow soll in den Schuldenabbau fließen, ein Verkauf der Stahlsparte wäre eine zusätzliche Chance. Risiken: Verschuldung, Asbest-Rückstellungen, ein saisonal schwaches drittes Quartal. Tobias hat den Kauf nach der Zuschauerumfrage verpasst, seitdem plus 18 Prozent.

    - **D-Box Technologies**: Bewegte Kinositze mit Monetarisierung über Royalties pro Ticket, annualisiert rund 20 Millionen bei kaum Grenzkosten, schuldenfreie Bilanz. Dagegen steht eine bereinigt hohe Bewertung von rund 30-fachem Gewinn. Christian ist klein investiert, Tobias kauft nicht.

    Aktienanalyse und Value Investing mit echtem Depot: TruBridge, Ampco-Pittsburgh, Ascent Industries und D-Box Technologies im Check, mit Blick auf unterbewertete Aktien, Turnaround Aktien, Cashflow Bewertung, KGV und Aktienrückkäufe.

    Schreibt in die Kommentare: Habt ihr schon einmal in einem bewegten Kinositz gesessen? Und bei welcher der vier Aktien würdet ihr einsteigen?
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    egtv #484 Coca-Cola-Aktie teurer als Nvidia. Halten ja, kaufen nein

    25.09.2026 | 28 min.
    Tobias Kramer hält Coca-Cola seit Ende 2008 im eigenen Depot. Beim aktuellen Kurs von rund 88 US-Dollar würde er die Aktie dennoch weder nachkaufen noch neu besparen. Verkaufen will er seine Altposition ebenfalls nicht: Die Bewertung ist für ihn zu hoch, aber nicht irrational.
    Der Ausgangspunkt ist eine provokante These des US-Magazins Barron’s: Coca-Cola sei teurer als Nvidia – und das zu Recht. Tobias widerspricht und prüft, ob Markenstärke und Krisenfestigkeit den Aufpreis wirklich tragen.

    • Bewertung: Das KGV liegt bei etwa 26. Für Tobias passt das nicht zu den erwarteten Wachstumsraten.
    • Wachstum: Bis 2030 sollen der Umsatz im Schnitt um 3,3 % und der Gewinn je Aktie um 6,2 % pro Jahr steigen.
    • Geschäftsmodell: Getränkefokus, steigende Nachfrage nach zuckerfreien Varianten, rund 12 Mrd. US-Dollar erwarteter Free Cashflow und 2,5 % Dividendenrendite sprechen für die Qualität.
    • Kursmarken: Tobias nennt klare Schwellen, ab denen Coca-Cola für ihn fair, attraktiv oder billig wäre.
    • Depotentscheidung: Seine Käufe von 2008 und 2017 bleiben unangetastet – auch wegen der steuerfreien Gewinne.
    • Unternehmensgeschichte: Die Folge zeichnet den Weg von John Pembertons ursprünglicher Rezeptur zur globalen Getränkemarke nach.

    👉 Schreibt in die Kommentare: Seit wann seid ihr investiert, und bei welchem Kurs würdet ihr Coca-Cola kaufen oder nachkaufen?
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O echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF
Bei echtgeld.tv erwarten euch fundierte Investmentideen, die authentisch vorgestellt und auch direkt umgesetzt werden – mit echtem Geld statt den üblichen Musterdepots. Euch begrüßt Tobias Kramer, Kapitalmarkt-Profi und Initiator des Kanals. Gemeinsam mit spannenden Gästen diskutiert er regelmäßig aktuelle Investmentideen und die dazugehörigen Aktien, ETFs, Fonds. Zu den Gästen zählen der echtgeld.tv-Mitinitiator Christian W. Röhl (jetzt Chief Economist bei Scalable Capital), das deutsche Börsen-TV Urgestein Markus Koch, der Zukunftsforscher Lars Thomsen, der China-Experte Frank Sieren, der ETF-Profi Matthias Schmitt, die Finanzjournalistin und Silicon Valley-Bewohnerin Antonie Klotz sowie Doppelgänger Philipp “Pip” Klöckner und viele, viele mehr. Registriert euch auf www.echtgeld.tv um Zugang zu den Unterlagen und Folien aus den einzelnen Sendungen zu erhalten. *** Disclaimer: Keine Anlageberatung oder -empfehlung. Alle Angaben ohne Gewähr. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Weitere ausführliche Informationen hierzu unter: www.echtgeld.tv/disclaimer/ ***
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