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Glans und Gloria - Dein Medizinpodcast

Nils Labitzke und Leo Kühn
Glans und Gloria - Dein Medizinpodcast
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80 odcinków

  • Glans und Gloria - Dein Medizinpodcast

    Polypharmazie im Alter: Warum fast jeder Zweite ein ungeeignetes Medikament bekommt | Prof. Petra Thürmann

    12.10.2026 | 47 min.
    Fast jeder zweite ältere Mensch in Deutschland bekommt mindestens ein Medikament, das im Alter als potenziell ungeeignet gilt. Warum ist das so? Und warum fällt es Ärztinnen und Ärzten so viel schwerer, ein Medikament abzusetzen, als eines zu verschreiben?
    Über den Gast: Prof. Dr. med. Petra A. Thürmann ist Fachärztin für Klinische Pharmakologie. Sie leitet das Philipp Klee-Institut für Klinische Pharmakologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal, hat den Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie an der Universität Witten/Herdecke inne und ist dort Vizepräsidentin für Forschung. Bekannt wurde sie vor allem als federführende Autorin der PRISCUS-Liste, dem deutschen Standardwerk zu potenziell ungeeigneten Medikamenten im Alter.
    Darum geht’s:
    Warum Magenschutz-Tabletten wie Pantoprazol und Omeprazol der Spitzenreiter sind, und wieso kaum jemand noch weiß, warum er sie überhaupt nimmt
    Verschreibungskaskaden: Wie aus einer Nebenwirkung eine neue Diagnose wird und aus der Diagnose das nächste Medikament
    Warum Schwindel und Müdigkeit im Alter über einen Sturz zum Oberschenkelhalsbruch führen können
    Warum Frauen häufiger Nebenwirkungen bekommen als Männer
    Deprescribing: Warum Ärzte sich vor dem Absetzen fürchten und was du bei den Medikamenten deiner Eltern oder Großeltern ansprechen kannst

    Für wen ist diese Folge?
     Für Medizinstudierende und Ärzt:innen, die mehr über Arzneimitteltherapiesicherheit im Alter erfahren wollen, und für alle, die sich um die Medikamente ihrer Eltern oder Großeltern Gedanken machen.

    Wichtig: Diese Folge ersetzt keine ärztliche Beratung. Setze Medikamente nie eigenständig ab, sondern besprich Änderungen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
    Wenn dir die Folge gefallen hat: Abonniere Glans & Gloria und lass uns eine 5-Sterne-Bewertung da. Und schreib uns, wie viele Medikamente deine Oma nimmt.

    Keywords: Polypharmazie, Medikamente im Alter, PRISCUS-Liste, Deprescribing, Verschreibungskaskade, Protonenpumpenhemmer, Pantoprazol, Nebenwirkungen im Alter, Medikationsplan, Arzneimitteltherapiesicherheit, Geriatrie, klinische Pharmakologie

    Kapitel
    00:00 Intro
    02:16 Was heißt überhaupt „ungeeignetes Medikament”?
    05:56 Polypharmazie: Ab wann wird es gefährlich?
    08:46 Verschreibungskaskaden: Wenn Nebenwirkungen zu Diagnosen werden
    13:53 Warum kleine Nebenwirkungen im Alter große Folgen haben
    17:02 Lebensverlängerung gegen Selbstständigkeit: die Gratwanderung
    19:38 Warum Frauen mehr Nebenwirkungen bekommen
    21:46 Die PRISCUS-Liste: Entstehung und Anwendung
    28:29 Sollte ich jede Verordnung hinterfragen?
    30:14 Deprescribing: Warum Absetzen so schwer ist
    35:42 Tipps gegen Non-Adhärenz für angehende Ärzt:innen
    38:32 Facharzt Klinische Pharmakologie
    40:30 Alzheimer, KI und maßgeschneiderte Therapie
    42:37 Der Wunsch der Gästin
    43:50 Fazit von Nils und Leo
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    Muskelabbau mit 60 umkehren: Was wirklich hilft | Prof. Dr. Dr. Jürgen Gießing

    28.09.2026 | 1 godz. 9 min.
    Muskelabbau beginnt nicht erst im Rentenalter, sondern schon mit 30. Mit 80 ist im Schnitt nur noch die Hälfte der Muskelmasse übrig, die man mit 25 hatte. Prof. Dr. Dr. Jürgen Gießing, einer der führenden Forscher zu Krafttraining und Sarkopenie im Alter, erklärt, was sich davon stoppen und sogar umkehren lässt.
    In dieser Folge: Sarkopenie, Muskelabbau, Krafttraining im Alter, Kreatin Wirkung, Kreatin Dosierung, Reverse Aging.
    Wir klären: Warum ist Sarkopenie eine unterschätzte Volkskrankheit? Was passiert beim Muskelabbau auf Nervenebene? Warum korreliert Griffkraft mit dem Sterblichkeitsrisiko? Und warum hat Muskelmasse direkten Einfluss auf Diabetesrisiko, Knochendichte und Stoffwechsel?
    Außerdem im Gespräch: Kreatin jenseits vom Fitnessstudio-Klischee. Wie Kreatin wirklich wirkt, warum Vegetarier am meisten davon profitieren, welche Mythen zu Kreatin-Dosierung und Ladephase sich hartnäckig halten, und was die aktuelle Forschung zu Kreatin und Kognition wirklich zeigt, ohne Übertreibung.

    Wir verlosen 3 Exemplare von Gießings Buch zum Thema Reverse Aging.
    Alle Infos dazu unter Instagram: https://www.instagram.com/glansundgloria/

    Kein Glück gehabt? Hier kannst du das Buch auch bestellen: https://amzn.eu/d/0bpHYYAF

    Kapitel
    00:00 Einleitung: Warum Muskeltraining im Alter wichtig ist
    00:03 Einleitung: Warum Krafttraining im Alter wichtig ist
    02:00 Vorstellung Prof. Dr. Jürgen Giesing und seine Forschung
    02:32 Unterschiede im Training bei Männern und Frauen
    03:09 Wie viel Muskelabbau ist unvermeidbar?
    04:35 Der Prozess des Muskelverlusts ab 30 Jahren
    07:47 Was ist Sarkopenie und warum ist sie eine Krankheit?
    09:02 Metabolische Folgen des Muskelverlusts: Risiko für Diabetes
    11:14 Fettinfiltration und Muskelqualität im Alter
    12:36 Funktionelle Tests zur Einschätzung der Muskelgesundheit
    13:36 Effekte von Kreatin auf Muskelkraft und Regeneration
    15:14 Praktische Tipps: Muskeltraining im Alltag
    17:13 Effektives Ganzkörpertraining gegen Sarkopenie
    20:11 High Intensity Training: Effektiv und zeiteffizient
    25:40 Aktivierung der Typ-2-Fasern und deren Bedeutung
    27:06 Muskelmemory und Muskelaufbau bei Älteren
    28:34 Was passiert bei Muskeltraining im Alter?
    29:34 Alterungsprozesse und Muskelabbau: Was können wir tun?
    30:09 Trainingsempfehlungen für verschiedene Altersgruppen
    44:10 Kreatin und neurologische Effekte im Alter
    58:00 Reverse Aging: Kann man das Altern umkehren?
    01:01:58 Fazit: Muskeltraining als Schlüssel zur Langlebigkeit
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    10 bis 20 Stunden Bürokratie pro Woche: Warum dein Arzttermin so lange dauert | Susanne Dubuisson (Doctolib)

    21.09.2026 | 52 min.
    3 von 4 Anrufen in Arztpraxen bleiben erfolglos. Praxen verlieren 10 bis 20 Stunden pro Woche an Bürokratie. Warum dein Arzttermin wirklich so lange dauert.
    Medizinische Fachangestellte verbringen ihre Zeit am Telefon statt beim Patienten, manche haben seit Jahren keinen Blutdruck mehr gemessen. Und während fast die Hälfte der Menschen in Westdeutschland länger als die gesetzlich vorgesehenen vier Wochen auf einen Facharzttermin wartet, ist das Problem selten zu wenig Kapazität, sondern zu viel Verwaltung, die diese Kapazität auffrisst.
    In dieser Folge spricht Susanne Dubuisson, Product Director bei Doctolib, mit Nils und Leo darüber, wie Praxen täglich 10 bis 20 Stunden an Admin-Arbeit verlieren, warum Wartelisten der unterschätzteste Trick für einen schnellen Termin sind und wie KI heute schon in Praxen und Kliniken eingesetzt wird, allerdings nicht für Diagnose oder Triage, sondern für Terminvergabe und Dokumentation.
    Außerdem: die Anekdote eines Arztes, der nach Einführung eines KI-Dokumentationsassistenten sagte, er habe seine Patienten "zum ersten Mal seit Jahren wieder gesehen".
    Darum geht's:
    Warum Ärztemangel nur die halbe Wahrheit ist
    Der Trick mit der digitalen Warteliste
    Wie Patienten das System austricksen, um schneller dranzukommen
    Wo KI in Praxen heute schon hilft, und wo bewusst nicht
    Datenschutz und Regulierung bei medizinischer KI in Deutschland

    Susanne Dubuisson ist Product Director bei Doctolib und verantwortet dort das Terminmanagement für Praxen und Patient:innen in Deutschland. Sie steht im engen Austausch mit beiden Seiten der Terminvergabe und begleitet die Einführung neuer KI-gestützter Produkte wie Telefon- und Sprechstundenassistenten.

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    Diese Folge ist keine bezahlte Kooperation. Susanne Dubuisson ist Product Director bei Doctolib und ordnet die vorgestellten Funktionen entsprechend aus ihrer Rolle im Unternehmen ein

    Kapitel
    00:00 Einleitung: Digitalisierung im Gesundheitswesen
    01:32 Vorstellung von Susanne de Buisson und ihrer Rolle bei Doctolib
    03:29 Herausforderungen bei Kapazitätsmanagement in Praxen
    04:13 Effizienzsteigerung durch technologische Unterstützung
    05:26 Umgang mit No-Shows und Terminverschiebungen
    07:04 Optimierung der Praxisabläufe mit KI
    08:28 Vorteile digitaler Terminverwaltung für Patienten und Praxen
    09:46 Patientenbindung und Zufriedenheit durch digitale Tools
    12:19 Flexibilität bei Terminlängen und Praxisorganisation
    14:02 Individuelle Praxisgestaltung und Abwechslung im Alltag
    16:03 Reduktion von No-Shows durch Erinnerungen und Wartelisten
    17:13 Notfallmanagement und digitale Warteschlangen
    20:11 Qualitätskontrolle und Behandlungspfade mit KI
    24:32 Transparenz und Patientenselbstmanagement
    27:23 Kostenfreie Nutzung für Patienten
    31:26 Digitale Prozesse in großen Praxen und Krankenhäusern
    36:17 Datenschutz und rechtliche Rahmenbedingungen bei KI-Anwendungen
    44:16 Zukunftsausblick: KI im Arzt-Patienten-Kontakt
    48:31 Bedeutung zwischenmenschlicher Kontakte trotz Digitalisierung

    Schlagwörter / Tags: Doctolib, Terminvergabe, Arztpraxis, Digitalisierung, No-Show, digitale Warteliste, Behandlungspfade, Patientennavigator, KI-Telefonassistent, Sprechstundenassistent, Praxismanagement, Gesundheitswesen, KI in der Medizin, Datenschutz, Medizinstudium, Medizin Podcast, Glans und Gloria, Susanne Dubuisson
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    Oktoberfest-Medizin: 910 Patienten an einem Tag – wie die Wiesn-Notaufnahme wirklich funktioniert | Dr. Philip Kampmann

    14.09.2026 | 1 godz.
    400.000 Menschen gleichzeitig auf einem Gelände, mehr als 7.000 Patient:innen in 16 Tagen, ein eigenes CT vor Ort — das Oktoberfest ist nicht nur das größte Volksfest der Welt, sondern medizinisch gesehen auch eine der größten temporären Notaufnahmen Deutschlands.
    In dieser Folge ist Dr. Philip Kampmann zu Gast bei Glans & Gloria — Facharzt für Allgemeinmedizin mit eigener Hausarztpraxis in München und seit 2018 ärztlicher Leiter der Sanitätswache Oktoberfest.
    Warum die Theresienwiese während der Wiesn faktisch eine Stadt in der Größe von Bochum ist — mit eigener Leitstelle, eigenem CT und eigener Polizeiinspektion im „Behördenhof"
    Wie ein Team aus 450 Sanitäter:innen und 50 Ärzt:innen organisationsübergreifend zusammenarbeitet, um an Spitzentagen über 900 Patient:innen zu versorgen
    Warum das CT auf der Wiesn scherzhaft „das teuerste Fahrgeschäft" genannt wird — und wofür es wirklich gebraucht wird
    Wie Notfallmedizin bei Alkoholintoxikation heute aussieht: warum Magenauspumpen längst nicht mehr Standard ist und warum die Promillezahl allein wenig aussagt
    Welche Verletzung auf der Wiesn mit Abstand am häufigsten vorkommt — und warum splitterndes Bierkrug-Glas dabei eine größere Rolle spielt, als man denkt
    Wie das System aus „Tragentrupps" funktioniert, mit dem Patient:innen im Schnitt in unter vier Minuten erreicht werden
    Warum laut Dr. Kampmann nur 1 von 1.000 Wiesn-Besucher:innen überhaupt bei der Sanitätswache landet — und 999 von 1.000 ohne Krankenhausaufenthalt wieder nach Hause gehen
    Zusammenarbeit mit Polizei und „Sichere Wiesn" bei Übergriffen, K.-o.-Tropfen und rechtsmedizinischen Fragestellungen
    Warum der Respekt gegenüber Einsatzkräften aus Sicht von Dr. Kampmann spürbar abgenommen hat
    Wie Medizinstudierende — auch von außerhalb Münchens — über eine Famulatur oder als Sani-Unterstützung selbst mitarbeiten können
    Für alle, die schon mal auf der Wiesn waren und sich gefragt haben, was hinter den Sanitätscontainern eigentlich passiert. Für Medizinstudierende, die Notfallmedizin nicht nur im Hörsaal, sondern im Ausnahmezustand verstehen wollen. Und für alle, die im Herbst selbst auf ein Volksfest gehen und wissen wollen, worauf es wirklich ankommt.
    Dr. Philip Kampmann ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Notfallmedizin, betreibt eine eigene Hausarztpraxis in München und ist seit 2018 einer von drei ärztlichen Leitern der Sanitätswache Oktoberfest (Eicher Ambulanz).

    🎙️ Neue Folgen auf Spotify, Apple Podcasts, und überall wo es Podcasts gibt. 📲 Folge uns auf Instagram: @glansundgloria

    Podcast-Folge zur Fusion: https://open.spotify.com/episode/2mqrULVCzkCi94NBbfCtv3?si=CdPW-Y70QL-g4jS4AcnfRw

    Kapitel
    00:00 Einleitung: Warum die medizinische Versorgung auf dem Oktoberfest so besonders ist
    00:03 Einleitung und Hauptthemen
    01:52 Aufgaben des Sanitätsdienstes bei der Wiesn
    02:22 Bewusstseinsstörungen und Behandlung bei Alkoholintoxikation
    04:06 Größe und Organisation der medizinischen Infrastruktur
    05:02 Kommunikation mit bewusstlosen Patienten
    06:58 Typische Verletzungen und Notfälle bei den Festbesuchern
    09:48 Alkoholintoxikation und Verletzungen auf der Wiesn
    10:17 Zusammenarbeit mit Polizei und Rechtsmedizin
    12:11 Einsatz des mobilen CT-Scanners bei Schädeltraumen
    15:08 Präventive Maßnahmen und Aufklärung auf dem Oktoberfest
    16:00 Teamarbeit und Personalplanung während der Wiesn
    20:00 Vorbereitung auf Massenanfall von Verletzten (ManV)
    20:02 Erfahrungen und besondere Fälle auf dem Oktoberfest
    23:09 Szenarien für Katastrophen und Großschadenslagen
    25:01 Typische Verletzungen: Schnittwunden durch Glas
    27:52 Erfolg und Herausforderungen der Wiesnmedizin
    30:09 Fazit: Was wir aus der Wiesnmedizin lernen können

    Schlagwörter / Tags: Oktoberfest, Wiesn, Notfallmedizin, Allgemeinmedizin, Sanitätswache, Rettungsdienst, Alkoholintoxikation, CT, Triage, Volksfest, München, Medizinstudium, Gesundheit, Medizin Podcast, Glans und Gloria, Dr. Philip Kampmann
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    ADHS bei Erwachsenen: Modediagnose oder jahrelang übersehen? | Prof. Alexandra Philipsen

    31.08.2026 | 48 min.
    Fast 200 Prozent mehr ADHS-Diagnosen bei Erwachsenen in nur zehn Jahren. Modediagnose oder überfällige Korrektur? Wir haben mit einer der führenden ADHS-Forscherinnen Europas gesprochen: Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn..
    Es geht um die Frage, woran man ADHS im Erwachsenenalter überhaupt erkennt, warum Frauen im Schnitt Jahre später diagnostiziert werden, was hinter dem Krankheitsbild neurobiologisch steckt und warum es kein ADHS gibt, das erst mit 35 beginnt. Wir sprechen über ihre eigene COMPAS-Studie und was sie über die Grenzen der Psychotherapie verraten hat, über die großen Mythen rund um Stimulanzien und darüber, warum ausgerechnet der TikTok-Hype dem Thema schaden kann.
    Eine Folge für alle, die sich schon mal gefragt haben: Bin das vielleicht ich?
    Hinweis: Diese Folge ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Beratung. Sie dient der Information und Aufklärung. Wer den Verdacht auf ADHS hat, sollte sich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachperson wenden.

    Gast:
    Prof. Dr. med. Alexandra Philipsen ist Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und eine der führenden Forscherinnen zu ADHS im Erwachsenenalter in Europa. Sie leitete unter anderem die COMPAS-Studie, eine der größten deutschen Therapiestudien zu ADHS bei Erwachsenen.

    Kapitel
    00:00 Cold Open
    01:30 Hat plötzlich jeder ADHS – oder haben wir es übersehen?
    02:25 Wie Prof. Philipsen zum Thema kam
    04:24 „Verwächst sich"? Was ADHS wirklich ist
    06:37 Warum Menschen mit ADHS früher versterben
    08:26 Die medizinische Ursache: Genetik, Dopamin, Bildgebung
    13:07 ADHS bei Frauen und warum sie oft fehldiagnostiziert werden
    15:41 Wo verläuft die Grenze zum Normalen?
    20:10 Wie eine seriöse Diagnostik abläuft
    21:41 Lifestyle-Diagnose? ADHS und Social Media
    23:48 Kindheit oder Erwachsenenalter: Gibt es Late-Onset-ADHS?
    26:33 Die COMPAS-Studie: Medikament vs. Psychotherapie
    31:17 Mythen: Abhängigkeit, Persönlichkeitsveränderung, Hirndoping
    33:21 Was Stimulanzien wirklich im Gehirn machen
    35:02 Therapie im Alltag und Medikamenteneinstellung
    38:33 Die häufigsten Behandlungsfehler
    40:43 Warum manche erfolgreich sind und andere nicht
    42:59 Gesellschaftliche Wahrnehmung und der TikTok-Effekt
    44:47 Zukunft der Therapie: Neurostimulation und KI
    46:32 Fazit von Nils und Leo
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O Glans und Gloria - Dein Medizinpodcast
Wir sind Leo und Nils – zwei Medizinstudenten, die in Glans und Gloria spannende Einblicke in Medizin, Gesundheit und Wissenschaft geben. Von Medizinstudium, OP-Saal und Notaufnahme bis zu Facharztweg, Klinikalltag und aktuellen Forschungsthemen – mit Expert:innen-Interviews, ehrlichen Anekdoten und verständlicher Medizin. Auch Mythen, Prävention und Alltagsmedizin kommen nicht zu kurz.
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