delikt – Wahre Verbrechen aus Österreichs Süden
David Knes

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- Junge Männer liefern sich eine biergeschwängerte Verfolgungsjagd samt Straßensperre. Eine Frau legt in einem Selbstbedienungsladen das Kuvert eines RSa-Briefs statt Geld in die Kassa. Und ein älterer Fahrgast verspürt im Bus ein intimes Bedürfnis – und geht diesem vor den Augen anderer Fahrgäste nach. Am Bezirksgericht gibt es nichts, was es nicht gibt. Nicole Stranzl hat diesmal einige besonders kuriose Fälle aus Weiz mitgebracht.
In dieser Ausgabe besprochene Themen:
Der „Pilzemann“ und (k)ein Kraut gegen Fruchtfliegen (Mit Nicole Stranzl)
„Hoffentlich war das kein Mensch“ und vier weitere Fälle (Mit Carmen Oster) - Im November 1938 versetzen die Brüder Franz und Heinrich Petz die Obersteiermark in Angst und Schrecken. Der 20-Jährige und sein erst 13 Jahre alter Bruder errichten mit gefällten Bäumen Straßensperren, um Autofahrer zu überfallen. Angeblich wollen sie eine Geisel nehmen, Lösegeld erpressen und sich damit in die Südsee absetzen. Doch stattdessen eskaliert die Gewalt. Der Fall und sein späteres Nachspiel fordern insgesamt sechs Todesopfer.
Doch der Fall ist mehr als eine spektakuläre Mordserie. Die NS-Führung nutzt die Taten, um Sondergerichte zu stärken, Verfahren zu beschleunigen und die getöteten SA-Männer zu Propagandahelden zu machen. Der strafunmündige Heinrich kommt zunächst in eine Erziehungsanstalt, später in das KZ Sachsenhausen, wo er 1939 von SS-Männern erschossen wird. In dieser Folge sprechen wir über die Brüder Petz, ihre Verbrechen und die politische Instrumentalisierung des Falls durch das NS-Regime.
Zu Gast bei „delikt“-Host David Knes ist der Historiker Martin Moll. Er lehrt an der Universität Graz, ist Mitglied der Historischen Landeskommission für Steiermark und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Fachartikel.
Hier finden Sie den besprochenen Artikel zum Download (2,9 MB): „Autobanditen: Der mörderische Kriminalfall der Brüder Petz im Kontext des NS-Regimes 1938/39“ von Martin Moll, erschienen in der Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Band 115, 2024. - August 1884. Joachim Ochensperger sieht frühmorgens auf seiner Weide nach dem Rechten, doch er kommt nicht zurück. Drei Wochen später findet man seine Leiche und schnell auch den vermeintlichen Mörder. Doch Jahre nach dessen Verurteilung kommen Zweifel an seiner Schuld auf. Mit Hans Breitegger und David Knes
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O delikt – Wahre Verbrechen aus Österreichs Süden
Bei Delikt, dem Kriminalpodcast der Kleinen Zeitung, geht es um wahre Verbrechen aus der Steiermark und Kärnten. Redakteurinnen und Redakteure sowie Expertinnen und Experten sprechen mit Host David Knes über die Taten, ihre Hintergründe und ihre Auswirkungen – oft mit Details, die so in keiner Zeitung standen.
Die Bandbreite reicht von berüchtigten Fällen der österreichischen Kriminalgeschichte wie Jack Unterweger oder die Karlau-Geiselnahme, über historische Verbrechen wie den Kindberger Herzfresser, bis hin zu wenig bekannten Taten, die sich in unmittelbarer Nähe ereignet haben.
Auch 2025 erwarten Sie neue Staffeln mit packenden Fällen aus den beiden südlichsten Bundesländern – Geschichten, die erschüttern, überraschen und manchmal auch verstören. Abonnieren Sie delikt, um keine Folge zu verpassen.
Strona internetowa podcastuSłuchaj delikt – Wahre Verbrechen aus Österreichs Süden, Olga Herring w RMF FM i wielu innych podcastów z całego świata dzięki aplikacji radio.pl

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