In der 54. Ausgabe von „Auffe Süd“ ziehen Patrick und Jesco das komplette Fazit zur abgelaufenen BVB-Saison 2025/2026. Auf der einen Seite steht eine absolut stabile Punkteausbeute in der Bundesliga, auf der anderen Seite schmerzen die herben Pokal-Pleiten gegen Leverkusen und das bittere Champions-League-Aus in Bergamo. Ein riesiges Thema der Episode ist die taktische Ausrichtung unter Trainer Niko Kovac: Die Defensive steht zwar massiv, aber im Spielaufbau und in der Offensive hakt es oft gewaltig. Dazu kommt ein unausgewogener Kader, der im zentralen Mittelfeld aus allen Nähten platzt, während klassische Flügelspieler fehlen. Passend zur großen Abrechnung werden die Tops und Flops der Saison schonungslos benannt: Zu den absoluten Lichtblicken zählen Waldemar Anton als heimlicher Abwehrchef, ein stark verbesserter Felix Nmecha und Vorlagen-Maschine Julian Ryerson. Auf der Schattenseite landen hingegen der teure Millionen-Transfer Yan Couto, Niklas Süle und Marcel Sabitzer, der seine Rolle beim BVB einfach nicht richtig findet. Zudem wird das Ende der Ära von Sebastian Kehl beleuchtet, dessen späte Transfers intern für ordentlich Zündstoff gesorgt haben. Zum Abschluss richtet sich der Blick auf den neuen Sportchef Ole Book, dem nun ein kniffliger Transfersommer mit knapperen Kassen bevorsteht – bei dem auch ein Comeback von Jadon Sancho vorerst auf Eis liegt.