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Chlorgesänge

Ute Zill, Martina Schrey
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    Folge 163: Als Eiswürfel geboren

    08.07.2026 | 45 min.
    Dass er vermutlich als Eiswürfel zur Welt gekommen ist, hat der österreichische Extremsportler Josef Köberl mal im Scherz gesagt - aber wenn man seine Geschichte kennt, hat man schon den Eindruck, dass da was dran sein könnte. Josef hat als erster Österreicher die Eismeile geschafft, also 1609 Meter in unter fünf Grad kaltem Wasser, er ist Präsident des österreichischen Eisschwimmverbandes und in seinem Schlafzimmer steht tatsächlich eine Gefriertruhe, in die er sich zu Trainingszwecken immer wieder reinsetzt.
    Klingt super, wenn man gerade unter der Hitze ächzt - ist aber natürlich ganz und gar nicht ungefährlich. Um solch niedrige Temperaturen aushalten zu können, muss man trainieren, auch Josef Köberl. Er hat einst mit dem Langstreckenschwimmen begonnen, aber nach dem Schwimmen durch den Ärmelkanal im Jahr 2015 war ihm klar - kalte Temperaturen sind sein Ding. Auch wenn es bis heute eine Art Hassliebe ist. Denn wenn er in sehr kaltes Wasser steigt, also um die null Grad, hat er bis heute sehr große Schmerzen.
    Aber, sagt Josef - dieser Schmerz dauert vielleicht 20 Sekunden. Und dann sei es einfach nur großartig. Während des Schwimmens und auch danach, Dopamin sei Dank!
    Aber auch er stellt fest - es geht nicht immer. Deshalb achtet Josef ständig darauf, wie es ihm tatsächlich geht. Wenn sich irgendwas komisch anfühlt, bricht er das Schwimmen auch wieder ab.
    Er schwimmt immer mit Boje - und gibt den wichtigen Hinweis, gerade im Eiswasser immer mit offener Boje zu schwimmen, also nicht mit einer, wo man erst noch die Reißlinie ziehen muss. Wenn der Körper reagiert, dann geht es meist zu schnell, als dass man noch auf das Sichaufblasen der Boje warten könnte.
    Josef trainiert nicht nur seine eigenen Fähigkeiten, sondern auch andere Menschen, die sich ins kalte Wasser trauen. Im Natureispalast am Hintertuxer Gletscher kann man Eisbaden mit Josef buchen. Allerdings - ein bisschen Erfahrung sollte man schon haben, hier liegt die Wassertemperatur eigentlich immer rund um den Gefrierpunkt oder niedriger. Vor allem der so genannte Afterdrop ist gefährlich, wenn das kalte Blut aus den Extremitäten zurück in den Rumpf fließt.
    Josef war Hochalpinist beim Militär, er hat Erfahrung mit den Bergen, deshalb kann er viele Situationen sehr gut einschätzen. Wenn er nicht gerade im Eiswasser ist, arbeitet er als verbeamteter Qualitätsmanager für Luftfahrtsicherheit im österreichischen Klimaschutzministerium.
    Josef hat nicht nur österreichische Rekorde aufgestellt, sondern auch einen Weltrekord:
    Dass er es geschafft hat, zu Beginn der Corona-Zeit zweieinhalb Stunden in einer Tonne mit Eiswürfeln zu verbringen, hat ihm einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde verschafft.
    Gerade ist er einmal rund um Manhattan geschwommen - da war das Wasser für seine Verhältnisse mit 17 bis 20 Grad ziemlich warm. Sein nächstes Ziel: Die Ocean´s Seven zu vollenden. Im August ist der Santa-Catalina-Kanal dran, voraussichtlich in diesem Jahr auch noch die Tsugura-Straße in Japan. Dann fehlt ihm nur noch der Kaiwi-Kanal in Hawai - aber davor hat er großen Respekt. Das Wasser ist rund 30 Grad warm, zu kälteren Jahreszeiten schwimmen aber auch keine Alternative. Denn dann ist dort der sogenannte Cooki Cutter Shark unterwegs. Was lieblich klingt, ist sehr gefährlich: Der Hai heißt nämlich deshalb so, weil er beim Angriff mit Hilfe seines Gebisses ganze Stücke aus dem Fleisch des anderen reißt.
    Am Ende wird Josef aber auch das nicht abhalten. Seine eigenen Grenzen immer wieder zu verschieben - das findet er einfach großartig. Die größte Hürde ist für ihn eher das Geld, denn all diese Unternehmungen kosten Tausende von Euro. Warum er auf Spenden angewiesen ist und warum seine Lebensgefährtin für ihn bei all seinen Unternehmungen die größte Stütze ist - auch davon erzählt er in dieser Folge.
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    Folge 162: Am schönsten sind die Kraul-Bahnen!

    01.07.2026 | 31 min.
    Philipp Reußner - das ist der Schwimmbadtourist! Am letzten Juni-Wochenende diesen Jahres hat er im Laufe von sechs Jahren bereits 212 unterschiedliche Frei- und Hallenbäder in Europa besucht, war in England, Island, Ungarn, Österreich, Italien, Spanien, Monaco, in der Schweiz, in Frankreich - und natürlich auch in Berlin. Dort ist auch sein 212. Bad - das Sommerbad in Wilmersdorf, vielen auch als Lochow bekannt.
    Wir treffen uns an diesem heißen Samstag aber im Sommerbad am Insulaner, denn da haben wir alle zum Glück noch online-Tickets ergattert. Und nach ein paar Irritationen an der Kasse haben wir dann auch tatsächlich den Weg auf die grüne Wiese gefunden - das Schwimmen muss erstmal warten.
    Aber Philipp ist nach wie vor begeistert von seinem doch recht aufwändigem Hobby. Als wir ihn vor zwei Jahren das erste Mal trafen, hatte er gerade gut hundert Bäder geschafft - das 100. war die Alster-Schwimmhalle in Hamburg. Das 200. Bad ist ebenfalls ausgesprochen pompös: Das Centre Aquatique Olympique in Saint-Denis, nördlich von Paris. Hier fanden die Wassersportwettbewerbe bei Olympia 2024 statt, dafür wurde die Halle extra gebaut.
    Überhaupt - die Schwimmbäder in Frankreich findet Philipp ziemlich cool und ähnlich ausgefallen, was Stile und Baujahre betrifft wie in Deutschland. Begeistert haben ihn die so genannten Sonnenblumenbäder, in Frankreich in den 1970er-Jahren gebaut, bei denen sich das Dach öffnen und zur Sonne ausrichten lässt.
    In Italien oder Spanien fand er dagegen bislang hauptsächlich Zweckbauten, hier lässt sich außer dem reinen Schwimmbecken tatsächlich rein gar nichts an Verspieltheit finden. Und in Sizilien kam er erst gar nicht rein in ein Bad, weil er dafür erstmal eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Arzt hätte vorweisen müssen.
    Philipp lässt sich von sowas nicht entmutigen, im Gegenteil - mehrmals die Woche schwimmen, immer so mindestens drei bis fünf Kilometer in nem guten Stündchen, das ist für den Franken Alltag. Am meisten freut er sich, wenn es in den Bädern nicht nur eine Sportbahn, sondern eine richtige Kraulbahn gibt, wo man also nur kraulen darf. Haben wir noch nie was von gehört, aber sind sofort begeistert. Keine Nahtod-Erfahrung mehr beim Überholen zwischen zwei Brustschwimmern! Soll es tatsächlich geben. Nur leider nicht in Berlin.
    Noch immer macht Philipp von jedem Bad und sich ein Foto - aufhängen zuhause im Flur kann er die Bilder allerdings nicht mehr, die Wände sind voll. Aber bei Instagram kann man sie sich anschauen, sieht schon cool aus. Und mittlerweile ist der Schwimmbadtourist einfach Kult - und durfte sich in Nürnberg deshalb auch die Baustelle des Volksbads anschauen, ein Jugendstilbad, das nach aufwändiger Sanierung voraussichtlich im Herbst wieder eröffnet wird.
    Inzwischen hat Philipp zudem einen Schwimm-Halbmarathon absolviert, beim 24-Stunden-Schwimmen letztes Jahr in Erlangen. In fünf Stunden und 43 Minuten - nicht schlecht! Würden wir auf keinen Fall schaffen - weder die Strecke und schon gar nicht die Zeit … aber Philipp macht als Schwimmbadtourist auf jeden Fall weiter - schließlich gibt es noch einige Bäder in Europa zu durchschwimmen.
    An diesem Wochenende wird das mit dem Meter-Machen allerdings nichts - wohl all jenen, die überhaupt noch einen Steh-Platz im Becken ergattert haben.
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    Folge 161: Mittsommer - Bahnen ziehen mit Ute und Martina

    24.06.2026 | 22 min.
    Es soll ja Leute geben, die gerade traurig sind – weil der längste Tag des Jahres schon vorbei ist und sich somit für die ganz Sensiblen quasi bereits der Winterankündigt. Wir dagegen freuen uns, dass die Berliner Bäderbetriebe  sich dieses Jahr für den 21. Juni was ganz Besonderes ausgedacht haben – an diesem Tag konnte man nämlich im Sommerbad am Insulaner bereits ab 4:30 Uhr ins Wasser hüpfen.
    Eine von uns war um die Uhrzeit bereits dabei – und echt erstaunt, wie viele sonst noch! Um die 80 Leute hat sie schon nach wenigen Minuten allein im Schwimmerbecken gezählt. Einsam Bahnen ziehen im Morgengrauen – von wegen!
    Die Stimmung war jedenfalls großartig, von Vätern mit ihren Kindern über Rentner:innen bis hin zu After-Party-Gästenwaren so ziemlich alle da. Ein tolles Spektakel, sollte es öfter geben!
    Und auch am Abend bot das Sommerbad am Insulaner was Besonderes: Öffnungszeit bis 21:30 Uhr und gleich nebenan auch noch ein Theater-Event. Also an dem Tag war wirklich für jede und jeden was dabei.
    Wir haben aber auch mal wieder einen Ausflug über die Stadtgrenzen gemacht und uns das Stadionbad in Nürnberg angesehen. Das liegt – wie der Name schon sagt – direkt neben dem Nürnberger Frankenstadion. Das Besondere hier neben einer tollen Rutsche und einem 10-Meter-Turm: Das Freibad hat jeden Tag bis 21 Uhr geöffnet. Und es wirdsehr gut angenommen, im 50-Meter-Becken genauso wie auf den großzügigen Sportflächen.
    Was wir in den Bädern nicht gesehen haben, sind Menschen mit Smart Glasses – also Brillen, mit denen manunbemerkt Fotos machen und filmen kann. Man sollte sich damit auch nicht im Schwimmbad erwischen lassen – denn das ist grundsätzlich verboten, es könnte durchausein längeres Hausverbot drohen.
    Wir werfen aber auch noch einen Blick in die Zukunft: Am 24./25. Oktober soll nämlich im SSE in Berlin ein 24-Stunden-Schwimmen stattfinden. Jeder dort eingenommene Euro wird dann dafür eingesetzt, dass Kinder schwimmen lernen. Unterstützt wird das Event unter anderem von RoundTable 44 und der Stiftung Deutschland schwimmt, Schirmherrinist Britta Steffen. Anmelden kann man sich schon jetzt – wir sind auf jeden Fall dabei. Ihr auch?
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    Folge 160: Ägypten - hier ist Schwimmen ein Privileg

    17.06.2026 | 32 min.
    Diesmal sind wir bereits zu früher Stunde digital in Ägypten, genauer gesagt: in Kairo. Dort arbeitet unsere Gesprächspartnerin Nina Amin als Korrespondentin für die ARD und nutzt jede freie Minuten, um schwimmen zu gehen. Allerdings - ganz so einfach ist das nicht im Land der Pharaonen: Öffentliche Schwimmbäder gibt es hier nicht, wer in einem Pool seine Bahnen ziehen will, muss einen Club besuchen - Nina hat das Glück, einer ist direkt bei ihr um die Ecke.
    Zweimal in der Woche gibt es dort ein reines Frauenschwimmen, dann sind auch nur noch Bademeisterinnen vor Ort. Das sei immer eine richtig große Party, erzählt Nina. Dabei geht es dann weniger ums Bahnen ziehen, sondern ums hin und her schwimmen und sich dabei in aller Ruhe zu unterhalten und Spaß zu haben.
    Für die meisten Ägypter sind solche Clubs viel zu teuer. Auf dem Land gibt es oft noch nicht einmal das. Schwimmen ist kein Unterrichtsfach in der Schule, dabei liegt Ägypten im Norden direkt am Mittelmeer und im Osten am Roten Meer. Der Nil, der sich quer durch das ganze Land zieht, wird zwar oft zum Abkühlen genutzt. Hier kommt es allerdings immer wieder zu Todesfällen durch Ertrinken, weil jemand in die Strömung gerät und dann einfach untergeht, viele Ägypter behalten beim Bad im Fluss zudem ihre Kleidung an.
    Wer es sich leisten kann, bezahlt privaten Schwimmunterricht für seine Kinder, aber sehr viele Ägypter:innen können gar nicht schwimmen. Wasser ist in dem Land ein sehr kostbares Gut. Darin zu schwimmen, in Bädern seine Freizeit zu verbringen, wie es für viele Heranwachsende in Deutschland einfach selbstverständlich dazu gehört - das gibt es hier nicht.
    Badekleidungsvorschriften gibt es in den Clubs in der Regel nicht, hier sieht man Bikinis neben Burkinis bunt gemischt, erzählt Nina. So wenig wie in Clubs Fahren die meisten Ägypter:innen aber auch nicht an Meer, zum Strand. Dort gibt es meist abgegrenzte Resorts, zu vielen Strandabschnitten hat man gar keinen Zutritt. An manchen Stränden gibt es eigene Bereiche nur für Frauen. Für alle gilt immer und überall: Oben ohne geht gar nicht! Man muss nicht im Burkini ins Wasser gehen, aber schon ausreichend bedeckt sein.
    An der ägyptischen Mittelmeerküste gibt es sehr starke Strömungen - immer wieder gehen Menschen dort trotz roter Flagge ins Mehr, erst im letzten Jahr gab es einen spektakulären Fall, wo an der Küste acht Menschen ertrunken sind.
    Am Roten Meer gibt es andere Probleme. Es ist eins der schönsten Meere, die Nina kennt, erzählt sie, mit einem faszinierenden Fisch- und Korallenwelt, nach wie vor. Hier ist der Tauchtourismus noch immer stark ausgeprägt, Ägypten setzt aber vermehrt auf Korallenschutz. Nachts im Roten Meer schwimmen darf man ohnehin nicht. Nachtaktive Raubtiere wie Haie, Muränen und Steinfische beginnen dann ihre Jagd, während Strömungen und Riffkanten nicht mehr gut zu erkennen sind
    Weltklasse-Schwimmer:innen aus Ägypten gibt es durchaus - wie Farida Osman, die 2017 als erste ägyptische Schwimmerin eine Medaille bei einer Weltmeisterschaft gewann. In der Regel kommen sie jedoch aus eher privilegierten Elternhäusern. Auch in Ninas Club gibt es eine Trainingsgruppe, lauter Frauen, „und alle wahnsinnig gut und schnell!“ Drei- bis viermal pro Woche werde dort trainiert, wenn sich ein Talent herauskristalliere, dann werde das vom Staat auch gefördert. Schließlich gebe es im Land auch Begeisterung für Schwimmwettkämpfe bei Olympia, erzählt Nina. Aber andere Sportarten wie Fußball stehen dann doch weit mehr im Fokus.
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    Folge 159: Held der Meere

    10.06.2026 | 44 min.
    Die Sommerurlaubszeit hat längst begonnen und deswegen geht es in dieser Folge nicht um Chlor- sondern um Salzwasser! Denn viele zieht es in diesen Wochen ans Meer, zum schwimmen, tauchen oder surfen und es gibt wohl wenige Menschen, die sich der Faszination der Ozeane entziehen können. Wenn da nicht dieses kleine „aber“ wäre … Auch wenn wir es nur zu gern verdrängen: Natürlich ist uns allen klar, dass es den Meeren und somit auch den darin schwimmenden Lebewesen nicht wirklich gut geht. Nicht nur wegen der zunehmenden Erwärmung der Meere, sondern auch wegen des ganzen Unrats, der darin herumschwirrt, allem voran das viele Plastik.
    Uns heutiger Gesprächspartner ist deshalb der Speaker und Podcaster Christian Weigand, der das Konzept „Blue Awareness“ entwickelt hat, was mittlerweile ein gemeinnütziger Verein geworden ist. Er ist professioneller Redner für Unternehmen und Veranstaltungen und spricht über Nachhaltigkeit, Meere und Selbstwirksamkeit.
    Das Tolle an ihm: Er läuft nicht etwa den ganzen Tag mit erhobenem Zeigefinger herum und fordert dazu auf, ab sofort asketisch zu leben, sein Motto ist vielmehr: „take three for the sea“. Heißt: Wenn wir beispielsweise im Urlaub am Strand entlang gehen und nur drei Plastikteile aufheben, haben wir schon was getan. Denn das sind drei Teile weniger, die von den Meeresbewohnern mit wertvoller Nahrung verwechselt werden können, drei Teile weniger, an denen ein Wesen im Wasser ersticken oder sich damit strangulieren kann.
    Diese Haltung spürt man auch in seinem erfolgreichen Podcast „Helden der Meere“. Auch hier geht es nicht darum, moralinsauer aufzuzählen, dass vermutlich rund fünf Trillionen Plastikteile in den Ozeanen schwimmen oder um wieviel Grad die Meerestemperatur mal wieder gestiegen ist - stattdessen hat er alle 14 Tage Gäste, die von der Faszination des Meeres erzählen.
    Wie sie mit Haien schwimmen oder Orcas filmen, abenteuerliche Expeditionen machen, von steilen Klippen springen, als Tankerkapitän arbeiten oder ein mexikanisches Drogenkartell verfolgen, das illegal in einem Naturschutzgebiet fischt.
    Aufregende und faszinierende Geschichten, die einem auf ihre ganz eigene Art bewusst machen, was sich für eine wunderbare und besondere, mitunter aber auch ganz schön unheimliche Welt da unter Wasser auftut. Auch für Christian selbst ist das ein großer Spaß - selbst wenn es sehr häufig gar nichts mit Meeresschutz zu tun hat.
    Wir können nicht anders - wir müssen ihn auch danach fragen, wie er die Aktion rund um den Wal in der Ostsee erlebt hat. An dieser Stelle nur so viel: Begeistert hat ihn diese ganze Sache nicht.
    Christian ist nicht nur Redner und Podcaster - und leidenschaftlicher Surfer - er hat zusammen mit dem Journalisten Florian Sturm auch ein Buch gemacht: „Ein Leben für den Ozean“ heißt es und eine von uns hat es natürlich zuhause im Regal stehen und ist im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig begeistert! Umso größer die Freude, dass im November 2026 die zweite Ausgabe erscheinen wird. Während es im ersten Band um Ostsee, Nordsee und Nordatlantik geht, dreht sich der zweite Band um den Europäischen Atlantik. Und wer nicht nur lesen, sondern auch schauen will, bekommt außerordentlich schöne Bilder zu sehen - aus den Tiefen der Ozeane. Das Weihnachtsgeschenk ist safe!
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O Chlorgesänge
Wir sind Schwimmerinnen. Wir waren beide mal im Schwimmverein, aber das ist lange her. Bis vor kurzem schwammen wir so wie die meisten – ab und zu, wenn es gerade passt. Doch dann entdeckten wir die Jahreskarte der Berliner Bäderbetriebe – und stellten fest: Berlin hat ja über 60 Schwimmbäder! Schnell stand fest: Die durchschwimmen wir alle! Und zwar in einem Jahr. Gesagt, getan. Was uns beim Bahnen ziehen durch den Kopf geht und warum wir meinen, dass schwimmen nicht nur überlebenswichtig, sondern ein großartiges Abenteuer ist – darum geht es hier!
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