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Chlorgesänge

Ute Zill, Martina Schrey
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  • Chlorgesänge

    Bestimmt verpasst: Warum wir immer müssen müssen

    22.04.2026 | 40 min.
    Eigentlich sollte hier eine neue Folge stehen - aber aufgrund eines Krankheitsfalls in der Familie haben wir es leider nicht rechtzeitig geschafft. Wird nachgeholt, versprochen! Wir bitten um Nachsicht und wiederholen hier deshalb eine Folge aus unserer Anfangszeit: Warum wir immer müssen müssen! Oder auch: Der Gauer-Henry-Reflex. Wer die Folge noch nicht kennt - oder sie einfach gern nochmal hört - viel Spaß dabei!
    Immer das gleiche - nach dem Schwimmen müssen wir. Spätestens danach. Woran liegt das bloß? Läuft das ganze Wasser beim Schwimmen in uns rein - und muss dann dringend wieder raus? Sind wir porös? Nicht ganz dicht? Nein - das Elend hat einen Namen und es trifft jeden und jede: Der Gauer Henry Reflex. Und wenn er zuschlägt, wird´s dringend. Und dann - schnell pinkeln unter der Dusche? Oder sogar - wenn es richtig pressiert - im Becken? Was wohl los wäre, wenn das alle machen! In Folge 3 haben wir die Antworten auf all diese Fragen, die wir viel zu selten zu stellen wagen.
    Kurzer Spoiler - wenn Euch Eure Eltern früher drohten: „… das
    Wasser verfärbt sich wenn Du rein machst!“ Alles schwarze
    Pädagogik. Das stimmt nicht. Was allerdings stimmt - im Wasser „müssen" wir viel schneller als an Land. Und in manchen Berliner Bädern ist die Toilettensituation für diese Not geradezu ideal!
  • Chlorgesänge

    Folge 152: In den Gewässern von Mexiko

    15.04.2026 | 36 min.
    Als Korrespondentin in einem anderen Land arbeiten zu dürfen, ist eine großartige Sache, findet Jenny Barke, die für die ARD aus Mexiko-Stadt über die Länder der Karibik, Mittelamerika und natürlich Mexiko berichtet. Für ihre Leidenschaft zum Schwimmen ist das Land aber eher suboptimal, obwohl das Land 11.000 Kilometer Küste hat und als große Freischwimmer-Nation gilt. Mexiko-Stadt allerdings liegt in einem Tal mitten im Festland - doch von den vielen Seen, die es hier mal gab, ist praktisch nichts mehr übrig. Auch öffentliche Schwimmbäder sind hier Mangelware, Freibäder gibt es gar nicht.
    Die Schwimmhalle Alberca Olímpica Francisco Márquez, einst gebaut für die Olympischen Spiele 1968, wurde zwar 2008 saniert und sieht wirklich beeindruckend aus, um hier schwimmen zu können, muss man allerdings Vereinsmitglied sein. Doch die Wartezeiten sind lang und man braucht nicht nur eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Arzt - das ist auch in Deutschland durchaus üblich - sondern muss auch seine Geburtsurkunde vorlegen. Und dann ist man an feste Slots gebunden. Für Jenny keine Option, weiß sie doch als Korrespondentin nie, wann sie worüber gerade berichten muss.
    Bleibt ihr nur einer der recht teuren privaten Fitnessstudios, die sich die meisten Mexikaner allerdings nicht leisten können. Aber auch hier sind die Bedingungen ganz anders, als Jenny es von Berlin her kennt, wo sie im Verein Seitenwechsel regelmäßig trainiert hat (Folge 31). Das Wasser ist um die 30 Grad warm, unter Wasser läuft laute Musik, das Becken ist in der Regel nicht tiefer als 1,20 Meter und eine Bahn meist abgesperrt für Menschen, die gehend ihre Bahnen ziehen, um auf diese Art ihre Muskeln zu trainieren. Bikini ist hier nicht erlaubt und nackt unter der Dusche stehen geht gar nicht.
    Jenny macht das Beste draus - und wenn sich die Gelegenheit ergibt, fährt sie an natürliche Gewässer, wie die zahlreichen Cenoten - diese Kalksteinhöhlen sind regelrechte Naturpools, die von Wasserfällen mit Süßwasser gespeist werden, zu finden insbesondere auf der Halbinsel Yucatán. Allerdings: Schwimmwesten sind hier Pflicht, das Wasser ist tief und die Gefahr groß, dass sich die Schwimmer:innen überschätzen. In den weit verzweigten Höhlen ist es schwierig, Menschen zu retten, deshalb baut man vor.
    Rettungsschwimmer, die das Treiben beobachten und im Zweifel eingreifen, sieht man allerdings selten, hat Jenny beobachtet, auch nicht am Meer. So etwas wie die DLRG gibt es in Mexiko nicht, aber auch keinen verpflichtenden Schwimmunterricht an den Schulen. Wer es sich leisten kann, zahlt seinen Kindern teuren privaten Schwimmunterricht, alle anderen müssen sich das Schwimmen selber beibringen, wenn sie nicht das Glück haben, zufällig von einem sozialen Projekt gefördert zu werden. Und das in einem Land, das zwischen zwei Meeren, dem Atlantik und dem Pazifik liegt.
    Und dort ist das Wasser zwar in der Regel für Schwimmer:innen angenehm warm, dafür lauern andere Gefahren: Die Wellen sind mitunter meterhoch, jährlich ertrinken hunderte Menschen, die die Gefahr unterschätzen. Hinzu kommen an der mexikanischen Karibikküste riesige Sargassum-Algenteppiche, in diesem Jahr ist der Befall besonders groß. Als Hauptursachen gelten Düngemittel aus der Landwirtschaft sowie steigende Wassertemperaturen. Und noch was anderes hat Jenny beim Schwimmen und Tauchen beobachtet: Vor der Küste Mexikos, insbesondere im Karibischen Meer und dem Pazifik, findet eine massive Korallenbleiche statt. Anhaltend extreme Wassertemperaturen von bis zu 33 Grad Celsius infolge des Klimawandels führen dazu, dass ganze Riffe absterben.
    Trotzdem: Mexiko hat für Schwimmer:innen viel zu bieten. Wenn man entsprechend vorsichtig ist. Und Rücksicht auf die Umwelt nimmt.
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    Folge 151: Schwimmkunst am anderen Ende der Welt

    08.04.2026 | 30 min.
    Am frühen Morgen mit Melbourne zu sprechen, ist auch für uns was Besonderes. Aber die australische Künstlerin Jane O´Neill hat uns so fasziniert, dass wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollten. Jane ist nämlich nicht nur regelmäßige Schwimmerin, sie macht auch Schwimmkunst. Oder besser: Bäderkunst.
    Was sie fasziniert, ist die Bewegung im Wasser und das Wasser selbst. Früher hat sie sich sehr für die Unterwasserwelt der Meere interessiert, aber auch für mystische Meereswesen. Sie ist eine Anhängerin des so genannten Hydrofeminismus, wonach durch das Wasser alle Wesen miteinander verbunden sind. Und schließlich besteht ja auch der Mensch selbst zu einem sehr großen Teil aus Wasser.
    Zur Zeit näht sie ein Schwimmbecken aus Jeansstoff. Den bekommt sie als Abfallprodukt von einer Firma, die den Stoff ansonsten wegschmeißen würde. Den dunkleren Stoff verwendet sie für das typische T am Boden, die helleren Stoffe für die Darstellung der Fliesen. Und weil die vielen hellen Blaus so unterschiedlich sind, hat man tatsächlich das Gefühl, hier ist auch Wasser und das Sonnenlicht reflektiert sich darin. Ein solches Schwimmbad hat Jane in den 90er Jahren schon mal mit echten Fliesen gemacht, aber fand es nicht sehr umweltfreundlich.
    Und so ist es folgerichtig, dass sie jetzt für ihre Kunst Jeansstoff benutzt, der bei der Produktion übrig geblieben ist. Denn für die Herstellung von Jeans braucht man Unmengen an Wasser. Deswegen findet sie Jeansstoff ein tolles Material, um Wasser darzustellen.
    Jane spricht aber nicht nur voller Energie über ihre Kunst, sondern auch übers Schwimmen - und den Unterschied zwischen Australien und Berlin. Drei Jahre hat sie in ihrer Jugend in der Schweiz gelebt, neun Monate war sie 2018 in der deutschen Hauptstadt, um im Rahmen der Bauhaus-Ausstellung zu arbeiten. In der Zeit hat sie über 20 Berliner Schwimmbäder besucht. Und festgestellt, dass hier doch einiges anders ist.
    In Australien schwimmt man beispielsweise andersherum auf der Bahn - also links statt rechts, im Uhrzeigersinn statt dagegen. Und man lege wesentlich weniger Wert auf Hygiene, so Janes Erfahrung. Duschen vor dem Schwimmen sei in Australien eher nicht üblich. Und dass man sich die Straßenschuhe auszieht am Beckenrand - das hat sie in Deutschland ebenfalls überrascht. Durchschreitebecken gäbe es in Australien nicht. So sähe man am Ende des Sommers am Beckenboden auch jede Menge Haargummis und vor allem - sehr viel Sand. Was in Australien allerdings sehr streng gehandhabt werde, sei die Einteilung der Schwimmbahnen in langsam - mittel - schnell. Und es werde sehr stark darauf geachtet, dass das auch eingehalten wird und sich kein langsamer Rückenschwimmer auf der Schnellbahn verirrt.
    Nächstes Jahr zeigt Jane O´Neill ihre Kunst übrigens auch in Deutschland, gemeinsam mit der Künstlerin Petra Lüning von Kunst im Bad. Wir halten euch auf dem laufenden!
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    Folge 150: Was Schwimmen in Deutschland so kostet

    01.04.2026 | 29 min.
    Die Aufregung war groß im Frühjahr, als in Berlin bekannt wurde, dass es die beliebte Sommer-Mehrfachkarte nicht mehr geben soll. Für alle Nicht-Berliner: Diese Karte erlaubt bis zu 20 Eintritte in die Freibäder der Stadt und war im letzten Jahr im Vorverkauf noch für 60 Euro, danach dann für 70 Euro (online) oder 80 Euro (an der Kasse) zu haben. So oder so - ein unschlagbar günstiger Preis.
    Doch die Berliner Bäderbetriebe haben ihr Tarifsystem umgestellt und sich bei der Gelegenheit - quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit - auch von der Sommer-Mehrfachkarte verabschiedet. Mittlerweile hat sich die Aufregung gelegt, der Protest hatte Erfolg: Es wird die Sommer-Mehrfachkarte für 80 Euro weiterhin geben. Wann und wie steht noch nicht fest - aber immerhin: sich wehren lohnt sich!
    Für uns war das die Gelegenheit mal zu schauen, wie es im Vergleich zu Berlin eigentlich in anderen deutschen Großstädten aussieht. Also haben wir uns die Preise in den Hallen- und Freibädern von Hamburg, Rostock, Magdeburg, Dortmund, Köln, Frankfurt, Leipzig, Chemnitz, Stuttgart und München angeschaut. Eins vorweg: Um die Datenmenge etwas zu sortieren, haben wir KI genutzt. Wir haben aber trotzdem bei jedem einzelnen Bad nochmal selber nachrecherchiert. Dennoch kann es sein, dass sich bei aller Sorgfalt mal ein Fehler eingeschlichen hat, was nur Menschen vor Ort wirklich beurteilen können. Wir freuen uns über entsprechende Hinweise!
    Was auffällt: Die teuersten Schwimmbäder sind definitiv in Hamburg und München. Und das, obwohl hier der Eintrittspreis pro Badegast mit 11 bzw. 10 Euro am höchsten subventioniert wird. Dafür bieten beide Städte aber auch ganz besondere Highlights an: In Hamburg gibt es sieben so genannte Ganzjahresbäder, in denen man auch im Winter draußen bei angenehmen Wassertemperaturen seine Bahnen ziehen kann. In München wiederum hat das Dante-Winter-Warmfreibad ganzjährig auch draußen geöffnet, und zwar jeden Tag von 7:00/7:30 bis 23 Uhr! In beiden Städten kann man sich auf der Webseite die Echtzeit-Auslastung der Hallenbäder anschauen. Ob die mit der Wirklichkeit übereinstimmt, wissen allerdings nur die Nutzer:innen.
    Ebenfalls auffällig: Die Dichte öffentlicher Bäder pro Einwohner ist in den ostdeutschen Städten deutlich höher. Das könnte an den Nachwirkungen der DDR-Sport-Infrastrukturprogramme liegen, aber auch daran, dass man hier weiter eher auf kleinere Stadtteilbäder als auf große private Freizeitbäder setzt. Auch der Eintritt ist hier oft günstiger, in Magdeburg beispielsweise kostet die Saisonkarte für die Freibäder 100 Euro. Hier soll übrigens jetzt auch das seit Jahren geplante nationale Schwimmzentrum gebaut werden. Möglich macht die die so genannte „Sportmilliarde“ vom Bund, der Spatenstich soll noch 2026 erfolgen.
    Im Westen sieht dagegen vieles ziemlich trübe aus. Trauriger Spitzenreiter: Dortmund. Hier kommt auf rund 200.000 Einwohner gerade mal ein öffentliches Bad, es gibt nach unseren Recherchen nur zwei städtische Hallenbäder und ein Freibad in der Stadt. Wer übrigens wissen will, wie hoch die Bäderdichte in der eigenen Region so ist, kann dies im Bäderatlas der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen nachschauen.
    Interessant fanden wir auch, wie mit den Eintritten für Kinder umgegangen wird. Während in München und Frankfurt/Main Kinder unter 12 bzw. 14 Jahren kostenlos die Bäder nutzen können, sind woanders zwischen 0,50 und über 2 Euro fällig. Natürlich gibt es überall auch noch unterschiedliche Ermäßigungsmöglichkeiten, das aber ist von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich.
    Fazit am Ende: So richtig vergleichbar sind die Ticketpreise nicht. Mal ist es teurer, mal günstiger, aber auch die Infrastruktur ist eben sehr unterschiedlich.
    Für uns sind am Ende vor allem zwei Fragen offen geblieben:
    Wie schwimmt das Ruhrgebiet? Und:
    Was ist euer Kultbad und warum?
    Schreibt uns! Gern auch hier in den Kommentaren.
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    Folge 149: Hier kann man übers Wasser gehen

    25.03.2026 | 41 min.
    Diesmal sind wir ausnahmsweise in einem Hotel - einem Hotel mit Schwimmbadgeschichte. Unsere Gesprächspartnerin ist Verena Jaeschke, Leiterin des Hotels Oderberger im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg und als promovierte Kulturhistorikerin bestens vertraut mit der wechselvollen Vergangenheit dieses Ortes. Denn das einstige Stadtbad an der Oderberger Straße wurde bereits 1902 eröffnet, als Volksbadeanstalt mit Seifräumen und über 100 Wannen- und Brausebädern. Mittendrin ein knapp 209 Quadratmeter großes Schwimmbassin, außerdem Wohnungen für den Maschinenmeister der Badeanstalt und den Rektor der angrenzenden Schule.
    Viele Menschen hatten damals kein eigenes Badezimmer, geschweige denn Wanne oder Dusche, und so wurde die Badeanstalt über Jahrzehnte rege genutzt. Viele Berliner:innen haben hier schwimmen gelernt, auch die beiden Weltkriege konnten dem Gebäude wenig anhaben - bis das Schwimmbecken 1986 wegen baulicher Mängel geschlossen werden musste. Die Brause- und Wannenbäder wurden nach der Wende noch bis in die 1990-er Jahre genutzt, aber dann war auch damit Schluss.
    Was folgte, war ein jahrelanger Dornröschenschlaf. Des Gebäudes, nicht aber der vielen Menschen, die das Bad unbedingt erhalten wollten. Bereits 1990 gründete sich eine Anwohnerinitiative und legte eigene Nutzungskonzepte vor, trotzdem fiel das Bad 1994 aus der Investitionsplanung des Landes Berlin. Anderes war nach der Wende wichtiger. 1996 übernahmen die Berliner Bäderbetriebe, in Sachen Schwimmen tat sich trotzdem nichts. Trotzdem wurde das einstige Bad zu einem überaus belebten und beliebten Ort für die Off-Kulturszene, Tanz, Theater und Ausstellungen lockten ein breites Publikum an.
    Im Jahr 2000 wurde aus der Anwohnerinitiative dann eine Genossenschaft, die das alte Stadtbad zu seinem 100. Geburtstag kaufte - die hohen Sanierungskosten dann aber doch nicht aufbringen konnte. Erneut wechselte das Gebäude den Besitzer, 2007 übernahm die Stiftung Denkmalschutz für 100.000 Euro mit dem Ziel, das Gebäude erneut zu verkaufen. Bedingung: Die Schwimmhalle muss saniert und öffentlich zugänglich gemacht werden.
    Eine echte Herausforderung, erzählt Verena Jaeschke - also genau das, was ihre Familie liebt: Ihre Mutter Barbara, Leiterin der angrenzenden GLS Sprachenschule, dachte sich: Warum nicht? Und tatsächlich, sie bekam den Zuschlag. Nach umfangreicher Sanierung wurde die ehemalige Volksbadeanstalt im September 2016 als Hotel wieder eröffnet, das Schwimmbad an 5 Tagen die Woche für die Öffentlichkeit wieder zugänglich und zwar zu Preisen, die nur wenig höher sind als in den öffentlichen Bädern.
    Möglich ist dies, weil das Hotel an den anderen Tagen in der herrlichen Schwimmhalle mit Kreuzgratgewölbe, Arkaden und umlaufender Galerie eigene Veranstaltungen macht. Denn der Architekt stattete das Schwimmbad mit einem Hubboden aus, der nach oben fahren kann und das Wasser nach unten verdrängt: Durch die Luken im Beckenboden, die sich zu diesem Zweck öffnen lassen. So kann man dann im wahrsten Sinne des Wortes übers Wasser gehen. Überhaupt ist die Schwimmhalle und das ganze Hotel wirklich sehr liebevoll saniert und restauriert worden - auch wir kamen aus dem Staunen nicht heraus und sind total begeistert. Schwimmen waren wir dort natürlich auch - es lohnt sich!
    Und übrigens: Verena Jaeschke sucht nach Zeitzeugen, die einst hier im Stadtbad an der Oderberger Straße schwimmen gelernt haben. Und es noch aus der Zeit vor der Sanierung kennen. Wer darüber erzählen möchte, möge sich gern an sie wenden! Und wer jetzt noch mehr wissen möchte: Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es um 17 Uhr eine kostenlose Führung durch das Stadtbad.

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O Chlorgesänge

Wir sind Schwimmerinnen. Wir waren beide mal im Schwimmverein, aber das ist lange her. Bis vor kurzem schwammen wir so wie die meisten – ab und zu, wenn es gerade passt. Doch dann entdeckten wir die Jahreskarte der Berliner Bäderbetriebe – und stellten fest: Berlin hat ja über 60 Schwimmbäder! Schnell stand fest: Die durchschwimmen wir alle! Und zwar in einem Jahr. Gesagt, getan. Was uns beim Bahnen ziehen durch den Kopf geht und warum wir meinen, dass schwimmen nicht nur überlebenswichtig, sondern ein großartiges Abenteuer ist – darum geht es hier!
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Generated: 4/23/2026 - 11:00:17 AM