2042 odcinków
- Die Debatte um die Risiken künstlicher Intelligenz ist in den
vergangenen Tagen noch einmal dringlicher geworden. Aus Sorge vor der
weiteren Entwicklung leistungsfähiger KI-Systeme hat ein Forscher des
US-Unternehmens Anthropic seinen Job gekündigt. Ein weiterer
Anthropic-Forscher erklärte, er halte es für möglich, dass KI in den
kommenden zehn Jahren zu einer existenziellen Gefahr für die Menschheit
werde. Außerdem teilte Anthropic mit, mehrere Versuche unterbunden zu
haben, sein KI-Modell Claude für Forschung mit möglichem Bezug zu
biologischen Waffen zu nutzen. Anthropic warnt schon länger vor den
Sicherheitsrisiken leistungsfähiger KI-Systeme. Wie groß dieses Risiko
für die Menschheit tatsächlich werden könnte, ordnet Jakob von Lindern,
Leiter des Digitalressorts der ZEIT, ein.
Der frühere CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet kritisiert mehrere
CDU-Ministerpräsidenten dafür, Bundeskanzler Friedrich Merz am Abend der
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nicht ausreichend unterstützt zu haben.
Die fehlende Rückendeckung der Ministerpräsidenten werten manche
Beobachter der CDU als weiteren Beleg dafür, dass dem Kanzler die Macht
immer mehr entgleitet. Tina Hildebrandt sagt: »Der Kanzler wackelt nicht
nur, sondern er ist schon seit einer ganzen Weile stehend k. o.« Was
dafür spricht, dass die Union ihren Kanzler bald austauschen könnte, und
was dagegen, erklärt die Chefkorrespondentin der ZEIT im
Nachrichtenpodcast.
Und sonst so? Warum Sie sich am Steuer keinen Bagel schmieren sollten.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Imre Balzer, Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock
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Weitere Links zur Folge:
Das Politikteil / OpenAI: Ist die KI außer Kontrolle?
Anthropic: »Es kann eine gefährliche Waffe sein«
Neustart / »Claude Mythos«: Wie gefährlich ist Anthropics geheimes
KI-Modell wirklich?
KI von Anthropic: Anthropic warnt vor Nutzung von Claude für Biowaffen
Künstliche Intelligenz: Wie wird KI die Welt in fünf Jahren verändert
haben, in zehn?
Künstliche Intelligenz: Ist künstliche Intelligenz eine Gefahr für die
Menschheit?
Alles gesagt? / Interviewpodcast: Armin Laschet, wie wären Sie heute als
Kanzler?
Livestream: CDU nach der Landtagswahl: Live: Friedrich Merz und Sven
Schulze äußern sich zur Wahlniederlage
Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in
Sachsen-Anhalt
Wahl in Sachsen-Anhalt: Laschet kritisiert fehlenden Beistand der
Ministerpräsidenten für Merz
CDU in Sachsen-Anhalt: Die Zerstörung der CDU
AfD in Sachsen-Anhalt: Wie mächtig die AfD auch ohne absolute Mehrheit
wäre
Mecklenburg-Vorpommern: Hier führt die CDU schon den Existenzkampf
CDU: Es wird persönlich
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Im Jemen häufen sich Angriffe der pro-iranischen Huthi-Miliz. Zuletzt
haben die Rebellen die Kontrolle über die strategisch wichtige
Hafenstadt Mokka am Roten Meer übernommen. Damit sind sie der Kontrolle
über die Meerenge Bab al-Mandab näher gekommen. Die rund 80 Kilometer
von Mokka entfernte Meerenge zählt zu den wichtigsten
Schifffahrtsstraßen der Welt. Dort werden unter anderem Rohöl und
Kraftstoffe aus der Golfregion über den Suezkanal ins Mittelmeer
transportiert. Seit der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus hat
die Route zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Saudi-Arabien hat nun
Gegenmaßnahmen angekündigt. Wer sind die Huthi-Rebellen eigentlich und
was bedeutet die Eskalation für die Erdölpreise? Das beantwortet Jörg
Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.
Der Konflikt im Nahen Osten treibt die Energiepreise in die Höhe. Das
wiederum lässt die Inflation im Euroraum laut der Statistikbehörde
Eurostat auf 3,3 Prozent steigen – deutlich über dem Ziel der
Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent. Nun hat die EZB den
Leitzins zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben. Mit höheren Zinsen
will die Notenbank verhindern, dass die Preise dauerhaft und auf breiter
Front steigen. Doch wie genau funktioniert das? Und was hat der Leitzins
mit der Inflation zu tun? Das erklärt Roman Pletter, Leiter des
Wirtschaftsressorts der ZEIT.
Außerdem im Update:
Die USA erinnern an diesem Freitag an die Terroranschläge vom 11.
September 2001. Zum 25. Jahrestag der Anschläge wird in New York und an
vielen anderen Orten der Opfer gedacht. Dirk Peitz, Korrespondent für
das Politische Feuilleton, ist vor Ort in New York und berichtet über
die Gedenkveranstaltungen und die Stimmung in der Stadt.
Und sonst so? Eine neue Wanzen-Gattung trägt nun den Namen Taylor Swifts
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Imre Balzer, Helena Schmidt
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Hafenstadt Mokka im Jemen: Saudi-Arabien kündigt Gegenmaßnahmen nach
Huthi-Angriffen an
Krieg im Nahen Osten: Huthi nehmen im Jemen strategisch wichtige
Hafenstadt Mokka ein
Inflation: Europäische Zentralbank erhöht Leitzins auf 2,5 Prozent
Der US-Podcast: OK, America?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Der Terroranschlag vom 11. September jährt sich heute zum 25. Mal.
Beinahe 3.000 Menschen starben damals unmittelbar – doch an den
Spätfolgen von 9/11 erkrankten oder starben weitere Tausende Menschen.
Warum es lange gedauert hat, bis ihr Leid anerkannt wurde, erklärt Klaus
Brinkbäumer, Autor der ZEIT und Co-Host des Podcasts »OK, America?«.
Nach dem versuchten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle will die
Bundesregierung härter gegen Russlands Schattenflotte vorgehen. Mit
diesen Tankern umgeht Russland westliche Öl-Sanktionen und finanziert so
den Krieg gegen die Ukraine. Welche Möglichkeiten die Bundesregierung
hat, analysiert Maxim Kireev. Er schreibt für die ZEIT über Russland und
Osteuropa.
Zur Podcastserie: Von 9/11 zu Trumps Amerika
Und sonst so? Haben Vögel Spaß beim Fliegen?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg
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Weitere Links:
Die Folgen von 9/11: Gäbe es Donald Trump ohne 9/11?
Anschlag auf das World Trade Center: Der Mann in der Wolke
Von 9/11 zu Trumps Amerika: Wie 9/11 die USA bis heute prägt
Schattenflotte: Wie Deutschland Putins Öltankern schaden könnte
Drohnenangriff in Leipzig: Russland war’s!
Drohnenanschlag in Leipzig: Wie die Ermittler herausfanden, woher die
Drohne kam
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - US-Präsident Donald Trump verspricht erwachsenen Bürgern der USA 5.000
Dollar, wenn die Republikaner die Midterm-Wahlen gewinnen. Das
Versprechen gab Trump auf der von ihm einberufenen ersten
Midterm-Convention vor den Wahlen zum Kongress im November. Die Wahlen
gelten als Zwischenbilanz für die erste Hälfte der Präsidentschaft. Was
Trumps Versprechen vor diesem Hintergrund bedeutet, ordnet Juliane
Schäuble ein. Sie ist US-Korrespondentin der Zeit.
Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt kurz vor der Wahl zum
Repräsentantenhaus in Berlin gegen den Berliner SPD-Spitzenkandidaten
Steffen Krach. Der weist die Vorwürfe zurück. Nach Angaben des
Politikers geht es dabei um eine Spende, die im Zusammenhang mit einem
Vergabeverfahren für eine Klinik in der Region Hannover steht. Wie sich
die Ermittlungen auf Krachs Chancen auf den Bürgermeisterposten
auswirken, erklärt Alisa Schellenberg aus dem Politikressort der Zeit.
Außerdem im Update: Jens Spahn (CDU) hat sich für den Umgang mit seiner
Leihmutterschaft in einem Brief entschuldigt. Als die Leihmutterschaft
bekannt wurde, ist Spahn als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
zurückgetreten.
Und sonst so? Am Wochenende ist Kinofest – Filme gibt’s für nur fünf
Euro.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Transparenzhinweis: In dieser Folge ist uns ein Fehler bezüglich des
Zeitpunkts der Spende an Steffen Krach unterlaufen. Die Spende wurde
schon vor Abschluss des Bieterverfahrens getätigt, nicht erst danach.
Wir haben die entsprechende Stelle korrigiert.
Weitere Links:
Donald Trump: Trump verspricht Bürgern bei Wahlsieg der Republikaner
5.000 Dollar
Midterms in den USA: Schadet Donald Trump dem Wahlkampf?
Donald Trump: Es sieht nicht gut aus für Trump. Gar nicht gut
Midterm Elections in den USA: Die Ersten wenden sich ab
Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus: Berliner SPD sieht kein
Fehlverhalten bei Steffen Krach
Berlin-Wahl: Berliner SPD-Spitzenkandidat weist Vorwürfe nach
Durchsuchungen zurück
Berliner Abgeordnetenhauswahl: Jetzt mal was anderes
Leihmutter-Affäre: Jens Spahn entschuldigt sich für Umgang mit
Leihmutterschaft
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nach Jahren der schlechten Nachrichten gibt es plötzlich Grund für etwas
mehr Optimismus bei der deutschen Wirtschaft. Im ersten Halbjahr ist sie
im Schnitt um 0,35 Prozent gewachsen, das Geschäftsklima hat sich
zuletzt verbessert, und auch die Industrie zeigt Anzeichen einer
Erholung. Gleichzeitig fließt auch viel Geld in die Rüstungsindustrie.
Im VW-Werk in Osnabrück sollen künftig Luftverteidigungssysteme
produziert werden, ein US-israelisches Unternehmen will in Sachsen
Marschflugkörper bauen. In der öffentlichen Wahrnehmung sind dagegen
weiterhin Stellenabbau und die Probleme der deutschen Autoindustrie
präsent. Ob wir also schon von einem Aufschwung sprechen können, welche
Rolle die Aufrüstung dabei spielt und wie viel davon auf die Politik der
Bundesregierung zurückzuführen ist, ordnet Mark Schieritz ein,
stellvertretender Ressortleiter im Ressort Politik der ZEIT.
In wenigen Wochen wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Kurz vor
der Wahl gibt es jetzt neue Vorwürfe gegen Premierminister Benjamin
Netanjahu: Laut Recherchen der israelischen Zeitung Ha'aretz soll ihn
der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate vor dem Terrorangriff
der Hamas am 7. Oktober 2023 in einem Telefonat gewarnt haben, dass die
Hamas eine große Operation gegen Israel vorbereite. Netanjahu jedoch
soll die Warnung nicht an die israelischen Sicherheitskräfte
weitergegeben haben. Sein Büro weist die Darstellung als »absolute Lüge«
zurück. Wie glaubhaft sind die neuen Vorwürfe – und könnten sie
Netanjahu so kurz vor der Wahl schaden? Das erklärt Steffi Hentschke.
Sie berichtet für die ZEIT aus Israel.
Und sonst so? Historischer Erfolg: die deutschen Frauen im Viertelfinale
der Basketball-WM
Weitere Links zur Folge
- Deutsche Wirtschaft: Und sie wächst doch
- Strukturwandel: Iron Dome, made in Osnabrück
- Israel: Nun geht es um Netanjahus Glaubwürdigkeit
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Philipp Moser
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Constanze Kainz, Sophia Boddenberg
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